So arbeitet ein DAC bei der Klangwiedergabe

Laptops oder Desktop-PCs bringen nicht immer die beste Klangausgabe mit. Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es einen ganz einfachen Weg: Denn über sogenannte DACs (Digital- Analog-Wandler) verbessern Sie die Tonqualität.

Was ein DAC leistet und wie er die Klangqualität beeinflusst, erfahren Sie in diesem Tipp.

Wenn Sie die Audioausgabe Ihres PCs eher enttäuschend finden, dann gibt es die Möglichkeit, dass Sie in die Signalkette ein hochwertigeres Element wie einen DAC zwischenschalten. Der Digital-Analog-Wandler ist in der Lage, die Klangqualität hörbar zu verbessern. Der DAC ersetzt dann den internen Prozessor der eigentlichen Klangquelle und wandelt eine Reihe von digitalen Bits, aus denen sich eine digitale Audioaufnahme zusammensetzt, in analoge Schallwellen um. Die binären Klangrepräsentationen wandelt der DAC in ein sich ständig änderndes elektrisches Signal um, das im Folgenden zu einem Verstärker gelangt. Der Verstärker wiederum steigert dieses Signal und leitet es daraufhin an das Ausgabegerät weiter – in diesem Fall Ihre Lautsprecher oder Kopfhörer. Diese wandeln sodann den elektrischen Impuls in elektromagnetische Schallwellen um. Im Ergebnis erhalten Sie einen verbesserten Klang.

Zwar hat Ihr Laptop oder Rechner bereits einen internen DAC, doch für das eine oder andere Anwendungsgebiet könnte dieser zu schwach sein. Der Grund: Die Hersteller verzichten eher auf einen hochwertigen DAC-Chip mit High-Fidelity-Audiowiedergabe als auf ausgeklügelte Kühlung oder ein geringes Gewicht. Häufig ist das größte Problem der internen DACs weniger die Qualität als das elektronische Rauschen. Denn der Chip ist häufig direkt auf dem Mainboard montiert oder auf einer PCI-Soundkarte befestigt, sodass die Geräte in der unmittelbaren Nähe ein elektrisches Rauschen erzeugen. Ein wahrlich signifikanter Störfaktor.

Er lässt sich durch den externen DAC ziemlich einfach minimieren. Und dies ist nicht der einzige Vorteil: Auch die besseren Komponenten, etwa die hochwertigen Chips für den Konvertierungsprozess, sind ein großer Bonus. Sie ermöglichen eine höhere Bitrate, Präzision und eine verbesserte Funktionalität. Zudem können externe DACs dank überlegener Technik die Originaltreue der Audioinhalte besser erhalten und Fremdrauschen reduzieren.

Hochpreisige Modelle verfügen außerdem über einen eigenen Verstärker, der die Klangwiedergabe noch ein weiteres Stück verbessert. Denn eine Unterversorgung durch den internen Verstärker ruft unter Umständen eine Störung der Signalkette hervor, wenn das Ausgangselement ein starkes Signal erwartet. Unterm Strich lässt sich Folgendes festhalten: Nutzen Sie Ihren PC für alltägliche Office-Arbeiten und gelegentlich zum Spielen oder für die Wiedergabe von Musik, reicht der interne DAC meist völlig. Audiophile erreichen dagegen mit dem richtigen Equipment einen spürbaren Unterschied und wissen die Klangtreue zu schätzen. Entscheiden Sie sich für einen externen DAC, müssen Sie keine großen Summen investieren. Schon für etwa 100 Euro verbessern Sie den Klang Ihres PCs oder Laptops hörbar.

Microsoft beseitigt acht 0-Day-Lücken

Beim Update-Dienstag im Juli hat Microsoft 77 Schwachstellen behoben. Darunter sind zwei Lücken, die bereits für Angriffe genutzt werden, sowie weitere sechs, die schon vorab bekannt waren.

Die beim Patch Day im Juli bereitgestellten Updates sollen insgesamt 77 Sicherheitslücken schließen. Darunter sind 15 Schwachstellen, die Microsoft als kritisch einstuft. Sie betreffen Windows, die Browser Edge und Internet Explorer, Azure DevOps Server, Team Foundation Server sowie das .NET Framework. Die übrigen Lücken stuft Microsoft bis auf eine als hohes Risiko ein, auch die 0-Day-Lücken. Details zu allen Schwachstellen bietet Microsoft zum Selbstsuchen im unübersichtlichen Security Update Guide . Weniger kleinteilig und dafür übersichtlicher bereiten etwa die Blogger bei Trend Micro ZDI oder Cisco Talos das Thema Patch Day auf.

Internet Explorer (IE)
Das neue kumulative Sicherheits-Update (4507434) für den Internet Explorer 9 bis 11 beseitigt im Juli sechs Schwachstellen in dem betagten Browser. Alle Lücken sind als kritisch eingestuft. Zwei Schwachstellen teilt sich der IE mit Edge.

Edge
Im Browser Edge hat Microsoft im Juli sieben Lücken gestopft, die der Hersteller allesamt als kritisch einstuft. Die Scripting Engine „Chakra“ ist auch diesmal in vielen Fällen die Fehlerquelle. Chakra und Edge behandeln Speicherobjekte nicht korrekt und ermöglichen es so einem Angreifer Code einzuschleusen und mit Benutzerrechten auszuführen.

Office
Für seine Office-Familie liefert Microsoft auch im Juli Updates gegen sieben Sicherheitslücken aus. Microsoft stuft alle Office-Lücken als wichtig ein. Zwei dieser Schwachstellen sind geeignet, um mittels präparierter Excel-Dateien beliebigen Code einzuschleusen und diesen mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen. Anfällig sind alle Excel-Versionen, einschließlich Office 2016 für Mac.

Windows
Der überwiegende Teil der Schwachstellen, 50 Lücken, verteilt sich über die verschiedenen Windows-Versionen, für die Microsoft noch Sicherheits-Updates anbietet. Als kritisch stuft Microsoft nur zwei dieser Lücken ein. Eine Sicherheitslücke in der Grafikschnittstelle GDI+ aller Windows-Versionen könnte sowohl mit einer präparierten Web-Seite als auch mit einer speziell gestalteten Datei ausgenutzt werden, um die Kontrolle über das System zu übernehmen. Eine Schwachstelle im DHCP Server (CVE-2019-0785) betrifft alle Server-Editionen ab 2012. Sendet ein Angreifer speziell präparierte Pakete an einen anfälligen DHCP Server, der sich im Failover-Modus befindet, kann er Code einschleusen und ausführen.

Unter Beschuss
Eine Schwachstelle im Druckdienst splwow64 (CVE-2019-0880) ermöglicht es einem Angreifer sich höhere Berechtigungen zu verschaffen. Die Lücke wird laut Microsoft bereits für Angriffe auf ältere Systeme genutzt. Ein Angreifer kombiniert diese Lücke mit anderen Schwachstellen, um seinen Code mit mehr Rechten ausführen zu können. Das gilt sinngemäß auch für eine Sicherheitslücke im Windows-Kernel (CVE-2019-1132) von Windows 7 sowie in Server 2008 und Server 2008 R2.

Weitere Server-Lücken
Als kritisch stuft Microsoft auch eine Schwachstelle (CVE-2019-1068) in SQL Server 2014, 2016 und 2017 ein. Sie betrifft auch Microsoft SQL Server auf Linux-Systemen und war bereits im Vorfeld bekannt. Mit speziell präparierten Anfragen kann ein Angreifer Code mit den Rechten des Datenbankkontos ausführen. In Exchange schließt Microsoft in diesem Monat drei Sicherheitslücken.

.NET Framework
In praktisch allen Versionen des .NET Framework steckt eine als kritisch geltende Schwachstelle (CVE-2019-1113). Öffnet ein Anwender eine speziell präparierte Datei, kann damit eingeschleuster Code mit Benutzerrechten ausgeführt werden. Angriffe oder Exploit-Code sind bislang nicht bekannt, Microsoft hält die Ausnutzung dieser Lücke jedoch für wahrscheinlich.

Flash Player
Adobes Update für den Flash Player, das Microsoft durchreicht, beseitigt lediglich einige Bugs und schließt keine Sicherheitslücken. Der neue Flash Player hat die Versionsnummer 32.0.0.223.

Schließlich gibt es, wie in jedem Monat, auch im Juli das Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software in einer neuen Version. Der nächste turnusmäßige Patch Day ist am 13. August 2019.

Linux-PC automatisch abschalten & starten – so geht’s

Weder Desktop-PCs noch Serverdienste müssen permanent laufen, wenn es eindeutige Zeiten gibt, wo keiner sie nutzt. Manuelles Abschalten ist die übliche Lösung, komfortabler aber sind der automatische Shutdown und ein zeitgesteuerter Neustart.

Wenn ein Datenserver zwischen 22:00 Uhr abends und 8:00 Uhr morgens garantiert nicht gebraucht wird, liegt es nahe, ihn für diese zehn Stunden abzuschalten. Das spart nicht nur Strom, sondern verlängert auch die Lebenszeit der Hardwarekomponenten. Das zeitgesteuerte Ausschalten ist per Cronjob eine leichte Übung, aber optimal wird der Hardwareschlaf erst, wenn auch das Aufwachen ohne manuellen Eingriff des (Home-)Administrators gelingt.

Rtcwake: Unterschätztes Standardwerkzeug

Das einschlägige Tool, um einen Rechner komplett auszuschalten (oder – falls unterstützt – in einen ACPI-Ruhezustand zu versetzen) und ihn zur gewünschten Zeit wieder zu starten, ist auf praktisch jedem Linux-System vorinstalliert. Rtcwake ist Bestandteil des Standardpakets „util-linux“. Das „rtc“ im Toolnamen steht für Real Time Clock und bezieht sich auf die physikalische Hardwareuhr.

Diese läuft auch, wenn die Hardware in einem Ruhezustand oder komplett ausgeschaltet ist und kann den Neustart auslösen, wenn ein definierter Zeitpunkt erreicht ist. Unter Linux ist dieser Zeitpunkt standardmäßig in der Datei „/sys/class/ rtc/rtc0/wakealarm“ abgelegt und das Tool rtcwake ist das Werkzeug, diesen Zeitpunkt vorzugeben.

Im einfachsten Fall sieht ein Kommando folgendermaßen aus:

sudo rtcwake -m off -s 180

Der Befehl ist gut geeignet, um zu testen, ob die Hardware prinzipiell mitspielt. sudo oder root-Recht ist immer erforderlich. Der Schalter „-m“ bestimmt den ACPI-Modus. Mögliche Werte sind „standby“, „mem“, „disk“, „off“ und „no“. Letzteres „no“ kann dazu dienen, einen Aufwachzeitpunkt festzulegen, ohne den Rechner in irgendeiner Weise zu beenden. „standby“, „mem“, „disk“ sind Suspendvarianten unterschiedlicher Schlaftiefe. Für unsere Zwecke einschlägig ist „off“, welches das System komplett herunterfährt.

Als zweiter Parameter ist hier „-s“ („seconds“) mit einer nachfolgenden Zeitangabe in Sekunden angegeben. Der Befehl wird also, wenn die Hardware mitspielt, das System komplett beenden und dann nach drei Minuten neu starten (180 Sekunden). Wir empfehlen, den geplanten Neustart immer mit diesem Parameter „-s […]“ anzugeben, selbst wenn es sich um viele Stunden handelt. Es ist wenig Mühe, etwa neun Stunden in Sekunden umzurechnen (9*3600=32 400).

Mit dem Schalter „-t“ („time“) ist auch eine exakte Zeitangabe möglich. Da diese Zeitangabe immer in Linux-Sekunden seit dem 1.1.1970 zu berechnen ist, muss in der Regel eine Date-Variable aushelfen:

sudo rtcwake -m off -t $(date +%s -d ‚tomorrow 08:00‘)

Dies würde den Rechner ausschalten und am nächsten Tag um 8:00 Uhr wieder einschalten. Achten Sie beim Hantieren mit Schalter „-t“ darauf, dass bei einem Herunterfahren nach Mitternacht „today“ statt „tomorrow“ gewählt werden muss. Aber wie schon angesprochen: Eine Zeitangabe in Sekunden mit Schalter „-s“ ist stets der einfachere Weg.

Rtcwake als Cronjob

Da rtcwake root-Recht erfordert, müssen solche Befehle in der Crontab von root untergebracht werden (in einer User-Crontab würde der Befehl einfach ignoriert). Die Crontab von root bearbeiten Sie mit folgendem Kommando:

sudo crontab -e -u root

Wenn in der crontab keine PATH-Anweisung steht, ist die volle Pfadangabe zum benötigten Kommando erforderlich:

0 1 * * * /usr/sbin/rtcwake -m off -s 30600

Dieser Befehl schaltet den Rechner um 1:00 Uhr nachts ab und startet ihn wieder nach 30 600 Sekunden, das sind 8,5 Stunden und somit exakt um 9:30 Uhr. Die Pfadangabe „/usr/sbin/rtcwake“ sollte auf jedem Linux zutreffen, kann aber mit

which rtcwake

vorsichtshalber vorab geprüft werden.

Anleitung: Linux-Server rundherum absichern

Rtcwake funktioniert nicht mit jeder Hardware

Während PCs, Notebooks und auch Platinenrechner wie der Odroid XU4 den beschriebenen Einschlaf-Aufwach-Automatismus zuverlässig mitspielen, ist die Methode leider nicht überall tauglich. So beantwortet etwa der Raspberry 3 rtcwake generell mit einer Fehlermeldung, während ein Odroid U3 zwar herunterfährt, aber nicht planmäßig startet. Letztlich hilft nur Ausprobieren. Was per root-Crontab in jedem Fall funktioniert (sudo crontab -e -u root), ist der zeitgesteuerte Shutdown – im folgenden Beispiel wieder um 1:00 Uhr nachts:

0 1 * * * /sbin/shutdown now

Da Platinenrechner typischerweise booten, wenn die Stromzufuhr zunächst unterbrochen und zur passenden Zeit wieder eingeschaltet wird, kann man sich für den zeitgesteuerten Neustart mit einer einfachen mechanischen oder digitalen Zeitschaltuhr behelfen (ab fünf Euro).

Wer die Aufgabe ganz schick lösen will, kann auch eine intelligente Funksteckdose verwenden. Fritzbox-Besitzer erhalten für 40 Euro den flexiblen Stecker Fritz Dect 200, der sich über die Fritzbox-Konfiguration („Heimnetz –› Smart Home“) komfortabel einstellen lässt.

Egal, ob primitive mechanische Zeitschaltuhr oder vergleichsweise edle Funksteckdose: Beachten Sie immer, den Zeitpunkt des ordentlichen Systemshutdowns über die Crontab einige Minuten früher zu legen als das Abschalten der Stromversorgung.

eGPUs: Lohnt sich der Kauf einer externen Grafikkarte?

Mittlerweile gibt es im Bereich der eGPU zahlreiche verschiedene Lösungen, die mehr oder weniger viel Performance versprechen. Doch lohnen sich die eGPUs tatsächlich oder sind sie noch unausgereift?

Bei einer eGPU handelt es sich um eine „External Graphics Processing Unit“, die sich außerhalb eines Rechners oder Notebooks befindet und dort zum Beispiel innerhalb eines kleinen Gehäuses betrieben wird. Sie soll Notebooks oder auch PCs mit eher schwacher Grafikleistung zu mehr 3D-Leistung verhelfen.

Der Anschluss von eGPUs an Laptops oder Desktop-Computer erfolgt in der Regel über die Thunderbolt-3-Schnittstelle und den verdrehsicheren USB-Typ-C-Stecker. Diese Schnittstelle ist ziemlich mächtig und kann zum Beispiel auch für die Anbindung von Bildschirmen oder schnellem externem Speicher verwendet werden.

Aber selbst Thunderbolt 3 ist nicht flott genug, um die Datenbandbreiten in einer ähnlichen Geschwindigkeit zu übertragen wie ihre Desktop-Pendants. Dazu kommen höhere Latenzen, da die eGPUs keine direkte Verbindung zur CPU haben. Herkömmliche Grafikkarten werden im Gegensatz dazu direkt ins Mainboard gesteckt. Bei ihnen müssen Sie sich über Latenzen kaum Gedanken machen.

Thunderbolt 3 bietet nativ eine Speicherbandbreite von 40 GBit/s (5 GB/s). Das Maximum ist allerdings lediglich theoretisch vorhanden. Verluste entstehen durch die Länge des Anschlusskabels und aufgrund der verschiedenen Stationen, welche die Daten durchlaufen müssen. In der Tat müssen die Grafikkarten mit rund 21 GBit/s auskommen, während interne GPUs mit 26 GBit/s arbeiten. Mit anderen Worten: Eine eGPU arbeitet lediglich mit etwa 70 bis 80 Prozent der Geschwindigkeit einer baugleichen Grafikkarte, die intern eingebaut ist.

Fürs Gaming ist dies natürlich nicht ideal. Das gilt vor allem für schnelle Genres wie etwa FPS-Titel (First Person Shooter), bei denen es immer auf Geschwindigkeit ankommt. Für andere Genres wie Strategiespiele wäre eine eGPU jedoch durchaus eine Option, da es hier nicht allzu sehr aufs Tempo ankommt.

Abgesehen vom Spielen gibt es einige Einsatzbereiche, für die sich eine eGPU anbietet. So ist sie für Grafikdesigner von Nutzen, die oft unterwegs sind oder parallel an mehreren Projekten arbeiten. Sie können sich im Außendienst auf ein leichtes, portables Notebook beschränken und den Mobilrechner am Arbeitsplatz an die eGPU anschließen, um so aufwendigere Dinge wie Rendering zu erledigen. Hier bewirkt die externe Grafikkarte wahre Wunder.

Der herkömmliche PC-Nutzer, der den Rechenknecht lediglich für das Surfen im Internet, für Office-Arbeiten oder Videos benötigt, braucht definitiv keine eGPU. Auch wenn diese dem betagten PC zu einem Temposprung verhelfen würde, fehlt am Rechner zumeist die Thunderbolt 3-Schnittstelle, sodass sie sich nicht anschließen lässt. Insgesamt sollten Sie momentan noch abwarten, bevor Sie sich für eine eGPU entscheiden.

Denn nur mit noch schnelleren Datenschnittstellen können die externen Grafikeinheiten das volle Potenzial tatsächlich ausspielen. Im Idealfall arbeiten eGPU und interne Grafikkarte auf Augenhöhe. Falls Sie regelmäßig grafisch aufwendige Aufgaben erledigen, investieren Sie derzeit besser in eine potentere Grafikkarte oder in einen stärkeren Laptop.

iPhone 2020: Mit 5G und 3D-Sensoren

Dank der neuen Features im iPhone 2020 soll Apple im nächsten Jahr rund 15 Millionen mehr iPhones als in diesem Jahr verkaufen.

Der Nachfolger vom iPhone XS kommt in wenigen Monaten auf den Markt. Nichtsdestotrotz gibt es bereits zahlreiche Spekulationen, mit welchen Features das iPhone im nächsten Jahr ausgestattet sein wird. Analysten der größten US-amerikanischen Bank, J.P. Morgan, erwarten, dass mit dem 2020er-Modell die iPhone-Verkaufszahlen wieder steigen werden. In einem Bericht steht:

„Unser positiver Mengenausblick für 2020 basiert auf unserer aktuellen Erwartung für die Markteinführung von vier iPhone-Modellen und wichtigeren technischen Verbesserungen“, schreibt Samik Chatterjee, Analyst bei J.P. Morgan.

Bei den „wichtigen technischen Verbesserungen“ handelt es sich zum einen um neue Display-Größen (5,4″, 6,1″ und 6,7″) mit OLED-Displays, 5G-Modems mit Unterstützung der sogenannten mmWave und neuen Virtual Reality-Features dank neuer 3D-Sensortechnolgie (Time-of-Flight-Kamera).

Laut CNBC prognostiziert J.P. Morgan außerdem, dass Apple im Jahr 2020 195 Millionen iPhones verkaufen wird, gegenüber geschätzten 180 Millionen im Jahr 2019.

Preis-Leistungs-Tipp: Zotac Gaming Geforce GTX 1660 AMP im Test

Wer nach einer erschwinglichen, aber dennoch leistungsfähigen Grafikkarte fürs Full-HD-Gaming sucht, der sollte sich die aktuellen Grafikkarten vom Typ Nvidia Geforce GTX 1660 zu Gemüte führen.

Die Zotac Gaming Geforce GTX 1660 AMP ist ein übertaktetes Partnermodell des Herstellers aus Hongkong. Nach unseren Tests wird schnell deutlich: Hier haben wir eine Grafikkarte, die nicht nur eine gute Spieleleistung bietet, sondern auch noch recht erschwinglich ist.

TEST-FAZIT: Zotac Gaming Geforce GTX 1660 AMP

Es ist schon etwas länger her, dass wir einer Nvidia-Grafikkarte eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen konnten. Doch die Kombination aus guter Leistung und einem vergleichsweise geringen Preis ist absolut empfehlenswert. Zusätzlich arbeitet die Ausführung von Zotac leise, etwas schneller als nicht übertaktete GTX 1660 und außerdem recht kühl sowie überaus energieeffizient.

Pro:

+ starke Leistung in 1080p

+ zurückhaltender Strombedarf

+ tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

+ leise Kühlung

Contra:

– keine RTX-Funktionalitäten

Turing-GPU ohne Raytracing in der GTX 1660

In der Geforce GTX 1660 kommt eine noch weiter leistungsreduzierte GPU-Variante des TU116-Chips zum Einsatz. Das bedeutet im Vergleich mit einer stärkeren GTX 1660 Ti (zum Test) verfügt die Non-Ti-Version über noch etwas weniger Cuda-Kerne und einen etwas kleineren L1-Cache. Dafür sind die Taktraten standardmäßig etwas höher. Dass auch hier die Tensor- und RT-Kerne deaktiviert sind sollte wohl klar sein.

Wie der größere Bruder verfügt die 1660 über sechs Gigabyte Grafikspeicher – dieses Mal allerdings in der älteren GDDR5-Variante. Das sorgt in Kombination mit der geringeren Datenrate für eine niedrigere Speicherbandbreite von 192 Gigabyte pro Sekunde. Zum Vergleich: Die 1660 Ti schafft hier 288 Gigabyte pro Sekunde!

Zotac hält die GTX 1660 kompakt

Da es von Nvidia keine sogenannten Referenzdesigns gibt, testen wir das Custom-ModellZotac Gaming Geforce GTX 1660 AMP. Hierbei handelt es sich um eine übertaktete Variante, die ab Werk mit einem Boost-Takt von 1845 MHz daherkommt – üblich wären 1785 MHz.

Mit einer Länge von knapp 21 Zentimeter ist das Modell auch nicht besonders lang und passt damit auch in kompaktere PC-Gehäuse. Trotz der eher geringen Abmessungen packt Zotac gleich zwei 90-Millimeter-Lüfter zur Kühlung auf die Karte. Zotac spendiert der Grafikkarte sogar ein Backplate. Als Videoschnittstellen gibt es dreimal Displayport 1.4 und einmal HDMI 2.0b, DVI ist nicht mit von der Partie. Zu guter Letzt muss noch ein 8-Pin-Stromanschluss mit einem entsprechenden Gegenstück vom Netzteil gekoppelt werden.

Zotac Gaming Geforce GTX 1660 AMP in Tests

Die Übertaktung ab Werk trägt bei der Zotac Gaming Geforce GTX 1660 AMP Früchte: Die Leistung ist nur unwesentlich schwächer als bei einer GTX 1660 Ti – beeindruckend! Selbst in WQHD ist das der Fall. In den synthetischen Benchmarks hingegen ist die Leistung nur „in Ordnung“. Damit ist die GTX 1660 ein wahres Kraftpaket in Sachen Gaming!

Gemessen: Leistungsaufnahme, Temperaturen und Betriebsgeräusch

Die Übertaktung hat aber auch ihren Preis. Die Grafikkarte zieht unter Last mehr Strom als eine 1660 Ti. Aber dennoch ist die GPU im Vergleich mit der Konkurrenz oder den Vorgängern immer noch sehr genügsam.

Die Temperaturen sind durchweg top, die Kühlung arbeitet selbst unter Last noch recht effektiv. Sowohl im Leerlauf, als auch unter Last bleibt die Karte schön leise.

Asus Zenfone 6 im Test: Starke Performance zum fairen Preis

Fairer Preis gepaart mit starker Ausstattung: Das Asus Zenfone 6 überzeugt im Test, hat aber auch Schwächen. Hier erfahren Sie, was das Handy drauf hat.

Asus stattet sein neues Top-Smartphone Zenfone 6 mit der aktuell stärksten CPU aus, integriert eine spezielle Klapp-Kamera für Vorder- und Rückseite und verbaut ein Fullscreen-Display ohne Notch. Und das Ganze gibt es bereits – je nach Speicherversion -zwischen 500 und 600 Euro . Das Asus Zenfone 6 ist eine Kampfansage an die teuren Konkurrenten Huawei P30 Pro , Galaxy S10/S10+ und Co.

TEST-FAZIT: Asus Zenfone 6

Für seinen Preis von 500 bis 600 Euro, je nach Speichergröße, beeindruckt das Asus Zenfone 6 mit richtig starker Performance und einer sehr langen Akkulaufzeit. Auch wenn kabelloses Laden und eine IP-Zertifizierung (Wasserschutz) fehlen, wird das Zenfone 6 durch seine Flip-Kamera mit ordentlicher Bildqualität, die gute Ausstattung und vor allem hohe Leistung zu einem fairen Preis sehr interessant! Damit ist das Zenfone 6 eine ernstzunehmende Konkurrenz für Galaxy S10, P30 Pro und auch Oneplus 7 Pro.

Pro
+ Fullscreen ohne Notch
+ Kamerasystem sehr cool
+ Sehr lange Akkulaufzeit
+ Herausragende Performance

Contra
– Kein kabelloses Laden
– IP-Zertifizierung fehlt
– Kameraschwäche bei schlechterem Licht

Design und Display: Fullscreen ohne Notch

Der Drang nach noch mehr Display auf der Vorderseite lässt die Smartphone-Hersteller erfinderisch werden. Um eine Notch für die Frontkamera beim Asus Zenfone 6 zu vermeiden, klappt einfach die Hauptkamera dank Motor von hinten nach vorne um, sodass Sie Selfies aufnehmen können. Das IPS-Display ist 6,4 Zoll groß und nimmt insgesamt 92 Prozent der Vorderseite ein. Die Auflösung ist mit 2340 x 1080 geringer als beim Galaxy S10, aber trotzdem noch hoch genug, um Inhalte scharf anzuzeigen. Der Bildschirm unterstützt übrigens auch HDR10 und deckt den Farbraum DCI-P3 fast zu 100 Prozent ab. Der Kontrastwert des Displays ist gut, die Helligkeit könnte aber durchaus höher sein. Denn gerade unter direkter Sonneneinstrahlung ist es schwer, Inhalte zu erkennen.

Die Rückseite besteht aus Corning Gorilla Glas. Der Übergang zum Rahmen ist fließend, das Smartphone liegt daher angenehm in der Hand. Auch wenn das Zenfone 6 mit 190 Gramm eher zu den schwereren Smartphones gehört.

Leistung: Danke Snapdragon 855 starke Performance

Qualcomms Snapdragon 855 mit bis zu 2,8 GHz ist der aktuell stärkste Chip auf dem Mobilmarkt. Entsprechend treibt er das Zenfone 6 zu Höchstleistungen an. Im Antutu Benchmark erreicht das Asus-Handy über 359.000 Punkte und gehört damit zu den schnellsten Geräten auf dem Markt. Das OnePlus 7 Pro (Test) mit der gleichen CPU erreicht 362.000 Punkte.

Kamera: Flip-Cam

Um eine Notch zu vermeiden, dreht sich die Hauptkamera dank eines Motors von der Rück- auf die Vorderseite. Der Schrittmotor macht die Kamera aber auch manuell steuerbar, wodurch Sie die Kamera in jeder Position anhalten können, um Fotos aus anderen Blickwinkeln oder coole Kamerafahrten aufzunehmen. Ein Beschleunigungssensor erkennt übrigens, wenn das Smartphone herunterfällt, sodass die Kamera automatisch einfährt, um Beschädigungen zu vermeiden.

Das Zenfone 6 arbeitet mit einem 48-Megapixel-Sensor, der standardmäßig Fotos mit 12 Megapixeln aufnimmt. Die zweite Kamera knipst Weitwinkel-Fotos mit maximal 13 Megapixeln. Asus verzichtet bei der Kamera auf eine optische Bildstabilisierung. Unter guten bis normalen Lichtverhältnissen werden die Bilder ordentlich scharf und bietet insgesamt eine hohe Qualität. Bei schlechteren Lichtverhältnissen hat die Kamera vor allem bei Details wie Texten Probleme, sie scharf anzuzeigen. Sie fransen sehr stark aus.

Man sollte das Smartphone übrigens nicht zu stark schütteln, dadurch klappt die Kamera leicht aus und muss über die Kamera-App wieder eingefahren werden. Zurückklappen mit dem Finger klappt nicht.

Akku: Ordentliche Ausdauer

Asus verbaut in sein Zenfone 6 einen großen 5000-mAh-Akku. Im Test Dauer-Surfen, bei dem der Browser alle paar Sekunden eine neue Webseite bei 75-prozentiger Display-Helligkeit aufruft, hält der Akku knapp 14,5 Stunden durch. Damit gehört es neben demHuawei P30 Pro und Google Pixel 3a XL zu den Smartphones mit der längsten Akkulaufzeit.

Ausstattung und Software

Asus verzichtet auf kabelloses Laden, einen im Display integrierten Fingerabdruck-Sensor sowie eine IP-Zertifizierung – das Zenfone 6 ist also nicht wasserdicht. Dafür gibt es eine Klinkenbuchse für Ihre Kopfhörer und Stereo-Lautsprecher. An Bord sind außerdem WLAN-ac, NFC, Bluetooth 5.0 und LTE mit Download-Raten von bis zu 1,2 Gbit/s.

Das Zenfone 6 kommt in unterschiedlichen Speichervarianten. Die kleinste Version hat 6 GB RAM und 64 GB internen Speicher. Die mittlere Variante hat 128 GB Speicher. Die größte Speichervariante bietet 8 GB RAM und einen 256 GB großen Speicher. Per Micro-SD-Karte können Sie den Speicher noch erweitern.

Auf dem Asus Zenfone 6 läuft aktuelles Android 9. Sobald Android 10 Q im August/September erscheint, wird es ein Update bekommen.

Neues Macbook Air, Macbook Pro: Billiger und mit True Tone

Ab sofort erhält man im Apple Store neue Macbook Air und ein neues Einstiegs-Macbook Pro. Das Macbook fliegt aus dem Programm.

Ohne große Vorankündigung hat Apple heute neue Macbook-Air-Modelle und MacbookPro vorgestellt. Die Neuerungen sind aber begrenzt: Das Macbook Air wird günstiger und erhält ein True Tone-Display.

Macbook Air

Passend zum Schulanfang in den USA hat Apple das Macbook Air aktualisiert. Die neue Version von 2019 kostet ab sofort im Apple Store nur noch 1249 Euro statt 1349 €. Wichtigste Neuerung ist aber offenbar ein verbessertes Display mit Unterstützung für True Tone – die Display-Farben werden bei dieser Technologie automatisch an das Umgebungslicht angepasst. Eine neue Tastatur scheinen die neuen Modelle nicht zu erhalten, obwohl darüber erst kürzlich spekuliert wurde. Die Akkukapazität ist mit 49,9 statt 50,3 Wattstunden minimal niedriger, die Laufzeit ist identisch mit anderen Modellen.

Macbook Pro 13-Zoll

Das Macbook Pro mit Touch Bar ist nun auch in einer Einstiegsversion mit 1,4-GHz Quadcore-CPU (CPU der 8. Generation) erhältlich. Die erst 2019 aktualisierten Macbook Pro 13-Zoll erschienen mit einer schnelleren 2,4 GHz und einer 2,8 GHz-CPU.

Der Einstiegspreis für das Macbook Pro mit Touchbar sinkt dabei um 500 Euro. Erstmals ist dieses Modell für 1499 Euro zu haben, allerdings bietet es dann nur 128 GB Speicherplatz. Wie die 2019 aktualisierten schnelleren Modelle sind die Geräte mit Touch Bar, T2-Chip und Touch ID ausgestattet. Eine Version mit 1,4 GHz und 256 GB SSD kostet 1749 Euro. Beide neuen Einstiegsmodelle mit 1,4 GHz erhalten außerdem die Grafiklösung Intel Iris Plus Graphics 645 – die teureren Macbook Pro nutzen die Iris Plus 655. Im Prinzip handelt es sich um eine eigenständige Version der 13-Zoll-Macbooks, offenbar auch mit unterschiedlichen Innenleben. Das Einstiegsmodell bietet zwei statt vier Thunderbolt-Anschlüsse, auch die Akku-Kapazität ist mit 58,2 statt 58 Wattstunden etwas höher. Ein Upgrade der CPU ist für 360 Euro möglich, allerdings nur auf eine i7-CPU mit 1,7 GHz und vier Kernen (Turbo Boost von 4,5 statt 3,9 GHz.

Back to Scool Promotion

Die beiden neuen Macbooks sind für Schüler und Studenten vergünstigt zu haben. Im Rahmen einer neuen Aktion gibt es außerdem zusätzlich ein kostenloses Paar Beats-Kopfhörer.

Macbook

Das Macbook und Macbook Pro ohne Touchbar sind nicht mehr erhältlich, wie von uns bereits vermutet .

Sicherheitslücke in Mac-Videokonferenz-Software Zoom

Durch eine Schwachstelle in der Mac-Software Zoom können ungefragt Videokonferenzen gestartet werden.

Mit der Videokonferenz-Software Zoom können Nutzer bequem Unterhaltungen mit mehreren Personen samt Live-Video starten. Eine Schwachstelle im Programm auf dem Mac sorgt nun dafür, dass sich Hacker Zugriff auf Millionen Webcams weltweit verschaffen können. Die vom Sicherheitsforscher Jonathan Leitschuh gefundene Sicherheitslücke dreht sich um einen bei der Installation eingerichteten lokalen Webserver, der nicht dokumentiert ist. Sogar nach einer Deinstallation von Zoom bleibt dieser bestehen. Schon der Besuch einer präparierten Webseite genügt dann, um den Nutzer ohne Zustimmung zu einer Videokonferenz hinzuzufügen. Da dabei auch das Livebild der Webcam übertragen wird, ist die Privatsphäre der Nutzer gefährdet.

Über die gleiche Schwachstelle können Hacker die zuvor deinstallierte Zoom-Software wieder aufspielen. Zoom wird laut Leitschuh von 750.000 Unternehmen weltweit genutzt. Zu den Kunden gehören Firmen wie Uber, Dropbox, Logitech oder Slack. Im Jahr 2015 wurde Zoom von 40 Millionen Kunden genutzt. Bei einem geschätzten Anteil von zehn Prozent auf dem Mac ergibt sich ein Risiko für vier Millionen Webcams unter MacOS. Die schon am 26. März an Zoom gemeldete Schwachstelle ist bis heute nicht ausreichend geschlossen worden. Notdürftig lässt sich die Sicherheitslücke vom Nutzer abdichten, wenn dieser die automatische Aktivierung der Kamera beim Start eines Meetings in den Einstellungen abschaltet.

AMD Ryzen: Alle CPUs von 2019, 2018 & 2017 samt Testberichten

Hier lesen Sie alles, was Sie über die Ryzen-Prozessoren von AMD wissen müssen: Ryzen-CPU für Desktop-PCs, Threadripper, Ryzen-Pro-Prozessoren, Ryzen Mobile und Ryzen-Desktop-APUs. Alle Testberichte, technische Daten und Codenamen. Plus: Das bringt AMD in der zweiten Hälfte von 2019 und 2020.

Mit den Ryzen-Prozessoren für Desktop-PCs, Threadripper, Ryzen-Pro-Prozessoren, Ryzen Mobile und Ryzen-Desktop-APUs ist AMD mit Intel endlich auf Augenhöhe. Wir stellen Ihnen alle Generationen der Ryzen-CPUs für alle Plattformen vor. Die neuesten Ryzen-CPUs finden Sie ganz oben, danach geht es chronologisch rückwärts und ganz am Ende dieses Artikels finden Sie einen Abschnitt zu den Codenamen für die Ryzen-Prozessoren.

1. AMD-Neuerscheinungen 2020: Ryzen 4000, Zen 3, 7 nm+

Die Informationslage zu den AMD-Ryzen-4000-Prozessoren (Codename: Vermeer) des Jahres 2020 ist naheliegenderweise noch dünn . Als Architekturbezeichnung wird Zen 3gehandelt, deren CPUs im 7-nm+-Verfahren gefertigt werden sollen. Als Sockel kommt weiterhin AM4 zum Einsatz. Und die Hauptplatinen unterstützen natürlich PCIe 4.0.

Mit einem Ryzen Threadripper 4000 (Codename: Castle Peak; 7 nm Fertigungsverfahren) mit Sockel TR 4 ist ebenfalls zu rechnen.

Epyc-Server-Prozessoren (Zen 3, 7 nm) tragen den Codenamen Milan (Mailand).

2020 dürfte AMD auch erstmals APUs (Codename: Renoir) mit Zen-2-Architektur (siehe unten) und 7-nm-Verfahren ausliefern. Dann wohl auch mit Navi-Grafikchip statt dem bisher verwendeten Vega-Grafikchip. Diese APUs mit Zen-2-Architektur wird es sowohl für Desktop-Rechner als auch für Notebooks geben.

AMD liefert außerdem die Ryzen-Prozessoren für die Sony Playstation 5. Dabei soll es sich um Ryzen-CPUs der 3. Generation handeln (im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt und mit acht Kernen). Diese sollen ab dem dritten Quartal 2020 für die Playstation 5 verfügbar sein, die Playstation 5 soll dann danach im Laufe des Jahres 2020 erscheinen.

2. AMD-Neuerscheinungen 2019: Ryzen-3000-CPUs, APUs, Epyc, Embedded CPUs

2.1 Ryzen 3000 für Desktop-PCs (3. Generation von Ryzen): Mindestens gleiche Leistung wie Intel, aber deutlich günstiger

Die diesjährigen AMD-Ryzen-Prozessoren tragen die Verkaufsbezeichnung Ryzen 3000 (Codename: Mattise; Zen-2-Architektur, 7nm-Verfahren). AMD hat wie erwartet auf seiner Keynote auf der Computex 2019 in Taiwan diese Ryzen-3000-Prozessoren für den Desktop vorgestellt. Dabei greift AMD den Erzrivalen Intel voll an. Denn die neuen Ryzen-3000-CPUs für Desktop-Rechner sollen mindestens genauso leistungsstark wie Intels beste Desktop-Prozessoren sein, die Ryzen-3000-CPUs kosten aber deutlich weniger und sind zudem spürbar energieeffizienter. Eine 16-Kern-CPU hat AMD mit den neuen Ryzen-3000-Prozessoren allerdings anders als von der Gerüchteküche erwartet bisher nicht vorgestellt.

Gegenüber der zweiten Generation der Ryzen-Prozessoren soll die dritte Ryzen-Generation einen Performancegewinn von 15 Prozent bieten, wie AMD erklärt. Diesbezüglich haben sich die im Vorfeld der Computex kursierenden Gerüchte also bestätigt.

Die neu vorgestellten Ryzen-3000-CPUs im Einzelnen:

Ryzen 9 3950X: Topmodell; 16 Kerne/32 Threads; Basistakt: 3,5 Gigahertz; Boost-Takt: 4,7 GHz; Cache: 72 Megabyte; TDP (Thermal Design Power, thermische Verlustleistung): 105 Watt; ab September 2019 erhältlich, Preis noch unbekannt.

Ryzen 9 3900x: 12 Kernen/24 Threads; Basistakt: 3,8 GHz/Boosttakt: 4,6 GHz; Cache: 70 MB groß. Thermal Design Power (TDP): 105 Watt (Intel i9-9920X: 165 Watt). US-Preis: 499 Dollar. Der Ryzen 9 3900X tritt gegen Intels 12-Kerne-i9-9920X an, doch der Intel-Prozessor kostet um die 1189 US-Dollar!

Ryzen 7 3800X : 8 Kernen/16 Threads; Basistakt: 3,9 GHz/Boosttakt: 4,5 GHz; 32MB Cache, TDP: 105 Watt. US-Preis: 399 US-Dollar.

Ryzen 7 3700X: 8 Kerne/16 Threads; Basistakt: 3,6 GHz /Boosttakt: 4,4 GHz; 36 MB Cache; TDP: 65 Watt. US-Preis: 329 US-Dollar.

Ryzen 5 3600X: 6 Kerne/12 Threads; Basistakt: 3,8 GHz/Boosttakt 4,4 GHz. TDP: 95 Watt. US-Preis: 249 US-Dollar.

Ryzen 5 3600: 6 Kerne/12 Threads; Basistakt: 3,6 GHz/Boosttakt 4,2 GHz. TDP: 65 Watt. US-Preis: 199 US-Dollar.

Alle neuen Ryzen-CPUs unterstützen PCIe 4.0, das rund 42 Prozent mehr Datenübertragungstempo gegenüber PCIe 3.0 verspricht. Alle technischen Daten zu den fünf neuen Prozessoren finden Sie hier bei AMD.

Update 9.7.2019 : Wir haben AMD Ryzen 9 3900X & Ryzen 7 3700X getestet : Die Spitzenmodelle AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X überzeugen im Test nicht nur bei der Multi-Core-, sondern endlich auch bei der Single-Core-Leistung.

Verkaufsstart für die neue dritte AMD-Ryzen-Generation mit Zen-2-Architektur (7-nm-Verfahren) für Desktop-PCs, also Ryzen 3000, soll am 7. Juli 2019 sein – eine Anspielung auf das 7-nm-Fertigungsverfahren.

Integrierte Heatspreader werden verlötet statt Wärmeleitpaste: Der Heatspreader auf den Ryzen-3000-Prozessoren soll verlötet sein. Das hat bei den Ryzen-Prozessoren bereits Tradition. Nur bei den APUs der Ryzen-2000-Generation hat AMD stattdessen Wärmeleitpaste verwendet. Ob AMD bei den kommenden Picasso-APUs weiterhin Wärmeleitpaste verwenden oder stattdessen genauso wie bei den Ryzen-3000-Prozessoren das thermisch bessere Verlöten favorisieren wird, ist noch unbekannt. Laut Gamestar gibt es aber Gerüchte, dass die integrierten Heatspreader auch bei den APUs nun verlötet werden.

Alle Prozessoren der Zen-2-Architektur lässt AMD im 7-nm-Verfahren (genau gesagt: 7 nm plus 14 nm für I/O) fertigen und zwar von TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) . Bei TSMC bündelt AMD also die Fertigung aller 7-nm-CPUs und 7-nm-GPUs (Codename: Navi). Wobei aber auch Siliconware Precision Industries (SPIL) und das chinesische Unternehmen Tongfu Microelectronics (TFME) als weitere Produzenten für 7-nm-Chips gehandelt werden. Globalfoundries ist an der 7-nm-Fertigung nicht beteiligt.

Vorteile von 7 nm: Chips, die im 7-nm-Verfahren gefertigt werden, fallen kleiner aus und versprechen mehr Leistung und/oder eine reduzierte Leistungsaufnahme gegenüber 12- oder 14-nm-Verfahren-Prozessoren.

Neue X570-Hauptplatinen mit PCIe 4.0: Als Sockel dient weiterhin AM 4, wobei die Ryzen-3000-CPUs abwärtskompatibel zu den bisherigen X470/B450/X370/B350-Hauptplatinen sein sollen. Die Ryzen-3000-Prozessoren bekommen aber auch einen neuen Hauptplatinen-Chipsatz: X570 mit Support für PCIe 4.0 als wesentliche Neuerung,ausgenommen in den B550-Platinen. Asus verbaut auf allen Mainboards für Ryzen 3000 einen aktiven Lüfter, der den Chipsatz kühl halten soll.

Wichtig: PCIe 4.0 steht ausschließlich auf Hauptplatinen mit dem neuen Chipsatz X570 zur Verfügung. Falls Sie also Ryzen-3000-Prozessoren auf X470/B450/X370/B350-Hauptplatinen verwenden, können Sie nicht von PCIe 4.0 profitieren.

Bios-Updates machen ältere Boards kompatibel: Wer noch eine Hauptplatine für AMD Ryzen 1000 (erste Ryzen-Generation) oder Ryzen 2000 (zweite Ryzen-Generation) besitzt, soll nach einem Bios-Update auch die neuen AMD-Ryzen-3000-CPUs darauf verbauen können. Die ersten Mainboard-Hersteller beginnen gerade mit der Bereitstellung der Bios-Updates.

AMD konnte im ersten Quartal 2019 von Intels Lieferengpässen bei Prozessoren profitieren. Einige Hardware-Hersteller verbauten AMD- statt Intel-Prozessoren in ihre Notebooks. Das war anscheinend vor allem bei Einsteiger-Notebooks der Fall. LautGamestar stieg dadurch AMDs Marktanteil im Mobilgerätesegment von 9,8 Prozent im ersten Quartal 2018 auf 15,8 Prozent im ersten Quartal 2019. Das ist für AMD ein All-Time-High bei Notebook-Prozessoren. AMD gewinnt kontinuierlich Marktanteile bei Desktop-CPUs und Notebook-Prozessoren dazu.

2.2 Ryzen Threadripper 3000 für Highendeinsatz

Ebenfalls noch 2019 sollten die AMD Ryzen Threadripper 3000 HEDT CPUs (Codename: Castle Peak) im 7-nm-Verfahren (plus 14 nm für I/O) kommen. Zumindest berichtete das so die Gerüchteküche bis Anfang Mai 2019. Der Threadripper 3000 auf Zen-2-Basis und mit 32 Kernen bleibt unverändert beim Sockel TR 4, wie es schon beim Threadripper 2990X der Fall ist.

Doch Anfang Mai 2019 verschwand der Threadripper 3000 von der AMD-Roadmap.Somit bleibt abzuwarten, ob und wann AMD tatsächlich im Jahr 2019 die nächste Threadripper-Generation „Castle Peak“ vorstellen wird.

2.3 Epyc für Server

Bereits im November 2018 hat AMD am Beispiel des Epyc „Rome“ die Zen-2-Architektur vorgestellt. Wichtig ist die Steigerung der Leistung pro Takt (IPC) gegenüber der vorangegangenen Zen+-Architektur: Von rund 15 Prozent mehr Leistung ist die Rede bei Ryzen 3000, bei Epyc-Prozessoren soll es bis zu 25 Prozent mehr Leistung sein.

Der Serverprozessor Epyc (Codename: Rome) kommt mit bis zu 64 Zen-2-Kernen im 7-nm-Verfahren, die um einen zentralen I/O-Chip (im 14-nm-Verfahren gefertigt) positioniert sind. Konkret heißt das: Bei dem neuen Epyc-Prozessor kombiniert AMD bis zu acht 7-nm-CPU-Dies (die als AMD-CPU-Chiplets bezeichnet werden) mit jeweils acht Kernen um einen 14-nm-I/O-Chip. Der 14-nm-I/O-Chip verwaltet alle Verbindungen zu Speicher, Speicherschnittstellen und PCI-Express. AMD verspricht sich von dieser Anordnung eine Beseitigung der Flaschenhälse beim Speicherzugriff, wie Gamestar schreibt. Die neuen Epyc-Prozessoren „Rome“ unterstützen bis zu 64 Kerne (128 Threads) pro Socket. Acht DDR-DRAM-Interfaces werden unterstützt. Außerdem unterstützt der neue Epyc PCIe 4.0 mit 1 TB/s Bandbreite.

AMD hatte auf der Jahresversammlung der Aktionäre die Erscheinungstermine für Epyc 2 und die neue Grafikchip-Architektur Navi zumindest grob genannt. Die zweite Generation des Serverprozessors Epyc (Codename: Rome) und die neue GPU-Architektur Navi sollen demnach im dritten Quartal 2019 an den Start gehen. Also im Zeitraum von Juli bis September 2019.

2.4 Ryzen für Embedded Einsatz

AMD hat am 17. April 2019 seine Embedded-Produktfamilie um das Ryzen Embedded R1000 SoC (System on a chip) erweitert. Das Dualcore Ryzen Embedded R1000 SoC (ausgestattet mit den Sicherheitsfunktionen Secure Root of Trust und Secure Run Technology sowie Speicherverschlüsselung) kann passiv gekühlt werden und soll für Anwendungen in Displays, Netzwerkgeräten und Thin Clients gedacht sein. R1000 SoC bietet 4K Encoding/Decoding; bis zu drei 4K-Displays lassen sich mit bis zu 60 FPS ansteuern, mit H.265 Encode/Decode(10b) und VP9-Decode-Fähigkeiten. Das neue SOC unterstützt Dual-Gigabit-Ethernet. Das berichtet das taiwanische IT-Branchen-Magazin Digitimes.

Ab dem zweiten Quartal 2019 will AMD diesen Chip an ODMs und OEMs weltweit liefern. Mit dem Ryzen Embedded V1000 SoC hat AMD schon länger einen Ryzen-Prozessor für den Embedded-Einsatz im Angebot.

2.5 Ryzen APU mit integrierter Radeon-Vega-Grafik für Desktop und Notebook

Bereits Anfang 2019 sind Ryzen 3000-APU-Mobile-Chips (Codename: Picasso) mit integrierter Vega-Grafik für Notebooks erschienen , mit Zen+-Architektur und im 12-nm-Verfahren von Globalfoundries gefertigt, mit zwei bis vier Kernen und vier bis acht Threads sowie Taktraten von 2,1 bis 2,6 GHz. Im Turbomodus kommen die Spitzenmodelle Ryzen 7 3700U und 3750U auf bis zu 4 GHz.

Die Ryzen APU für Desktop-PCs („Picasso“, Zen+, 12 nm) sollen 2019 folgen. Laut Computerbase könnte AMD die neuen Ryzen-3000-Prozessoren mit APU auf der Computex 2019 zeigen, als Produktname werden Ryzen 5 3400G (4 Kerne, 8 Threads, 3,7 GHz Basistakt, Turboboost 4,2 GHz, 512 KB L2-Cache pro Kern, 4 MB L3-Cache) undRyzen 3 3200G (4 Kerne, 4 Threads, Basistakt 3,6 GHz, Turboboost 4,0 GHz, kein Simultaneous Multithreading SMT) gehandelt. Auf der Computex hält AMD am 27.5.2019 eine Präsentation. Als Sockel für die Picasso-APUs kommt AM4 zum Einsatz.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 sollen APUs mit Zen 2 folgen (Codename: Renoir). Laut Gamestar könnte aber auch ein „Raven Ridge Refresh“ für die APUs vielleicht im November 2019 folgen. Dabei könnte es sich um eine überarbeitete 14-nm-Architektur handeln, die auf 7 nm geschrumpft wurde, wie Gamestar schreibt.

3. AMD-CPUs im Jahr 2018: Ryzen-2000-CPUs der 2. Gen., Zen+, 12 nm

AMDs Ryzen-Prozessoren der zweiten Generation basieren auf der Zen+-Architektur, die im 12-nm-Verfahren beim Globalfoundries gefertigt wird. Dazu gehören AMD-Ryzen 7 2700X, Ryzen 7 2700, Ryzen 5 2600X und Ryzen 5 2600 – also die zweite Generation der Ryzen-Prozessoren – sowie die 2018 erschienenen Threadripper-CPUs. Globalfoundries fertigt alle 12-nm- und 14-nm-Chips für AMD. Anfangs wurden Ryzen-2000-Prozessoren übrigens auch noch mit der Zen-1-Architektur und im 14-nm-Verfahren gefertigt. Als Sockel dient durchgehend AM4.

Ryzen 3 2300X taktet mit bis 4,3 GHz

Laut der Spiele-Webseite Gamestar hat der Ryzen 3 2300X eine maximale Taktrate von 4,3 GHz – sofern er mit einer Wasserkühlung kombiniert wird, was in diesem Preissegment wohl eher selten der Fall sein dürfte. Mit Precision Boost 2 und Luftkühlung liegt die maximale Taktrate des Ryzen 3 2300X immerhin bei 4,2 GHz.

Der reguläre Boost-Takt liegt bei 4,0 GHz und der Basistakt bei 3,5 GHz. Diese Angaben beruhen auf Benchmark-Ergebnissen aus einem chinesischen Internetforum.

Zum Vergleich: Der Ryzen 3 1300X hat einen Basistakt von 3,4 und einen Boost-Takt von 3,6 GHz. Precision Boost 2 unterstützt der Ryzen 3 1300X nicht. Zu dieser Technologielässt sich folgendes sagen: „Precision Boost 2 soll dank eines neuen Algorithmus nicht nur höhere Boost-Taktraten ermöglichen, sondern diese auch öfter erreichen. Die Übertaktung in 25-MHz-Schritten erfolgt immer in Abhängigkeit von der CPU-Spannung, den Temperaturen, maximalen Taktraten und dem Stromverbrauch.“ Der Ryzen 3 1300Xbeziehungsweise dessen Nachfolger Ryzen 3 2300X sind als Vierkern-Prozessoren für den preissensiblen Massenmarkt gedacht.

Ryzen-2000-CPUs im 12-nm-Verfahren (Ryzen-Desktop-CPUs der 2. Generation)

Im April 2018 erschien die zweite Generation der Ryzen-CPUs, die auf der damals neuen 12-nm-„Zen+“-Architektur basierte. Mehr dazu lesen Sie hier: AMD Ryzen 2. Generation Desktop-CPUs ab sofort verfügbar : AMD-Ryzen 7 2700X (8 Kerne), Ryzen 7 2700, Ryzen 5 2600X und Ryzen 5 2600.

Der Ryzen 7 2700X verfügt über acht Kerne und einen Basistakt von 3,7 GHz und einen Turbomodus mit 4,3 GHz. Zum Vergleich: Der Basistakt des Vorgängers Ryzen 7 1700X liegt bei 3,4 GHz und der Turbotakt bei 3,8 GHz. Zudem fertigt Globalfoundries für AMD die neue Ryzen-Generation im 12-Nanometer-Verfahren; der Vorgänger wurde noch im 14-nm-Verfahren von Globalfoundries produziert. Das 12-Nanometer-Verfahren senkt Stromverbrauch und Abwärme.

Die Einführung von Ryzen Pro Mobile für leistungsstarke Notebooks plant AMD für das zweite Quartal 2018. Notebook-Prozessoren besitzen einen integrierten Radeon-Vega-Grafikchip.

In der 2. Hälfte 2018 folgen außerdem neue und leistungsgesteigerte Ryzen-Pro-CPUsfür den professionellen Desktop-Einsatz.

Threadripper 2. Generation mit Zen+-12-nm-Architektur und TR-4-Sockel

Die zweite Generation Ryzen Threadripper folgte dann im zweiten Halbjahr 2018 im August. D er Ryzen Threadripper 2990X kommt mit 32 Kernen und 64 Threads sowie 3,4 GHz Basistakt und kann mit bis zu 4,2 GHz getaktet werden. Die TDP liegt bei 250 Watt.

PC-WELT-Test: Ryzen Threadripper 2990WX schlägt Intel Core i9

Wir haben die neue Super-CPU von AMD getestet: 32 Kerne: AMD Ryzen Threadripper 2990WX zerschreddert Intels Core i9 im Test . Sie können den Ryzen Threadripper 2990WX hier bestellen.

Neben dem 32-Kern-Top-Modell 2990WX erschienen 2018 noch diese drei Threadripper-Versionen:

Der AMD Ryzen Threadripper 2970WX (24 Kerne, 48 Threads, Boost Takt: 4,2 GHz, Basis Takt: 3.0 GHz, TDP: 250 Watt). Unser ausführlicher Testbericht dazu und daraus ein Kurzfazit: „Hauptsächlich eine CPU für Anwender, die entwickeln, designen und Projekte bearbeiten oder eben Programme nutzen, die von vielen Kernen profitieren. Nicht immer kann die 24-Kern-Threadripper-CPU ihre Stärke ausspielen, weil das stark von der jeweiligen Anwendung abhängt.“

Der AMD Ryzen Threadripper 2950X (16 Kerne, 32 Threads, Boost Takt: 4,4 GHz, Basis Takt: 3,5 GHz). Rund 800 Euro. Wir haben diese Monster-CPU getestet, unser Fazit: „Der AMD Ryzen Threadripper 2950X macht so ziemlich alles besser als sein Vorgänger 1950X. Selbst in Sachen Multi-Threading können wir einen Leistungsanstieg messen. Und da es nur wenig Anwendungen gibt, die die Anzahl der Kerne respektive Threads tatsächlich ausreizen, ist noch kein Performance-Limit in Sicht. Aber auch die höheren Taktraten machen sich deutlich bemerkbar und sorgen somit auch für höhere Bildraten in Spielen.“

Der AMD Ryzen 2920X (12 Kerne, 24 Threads, Boost Takt: 4,3 GHz, Basis Takt: 3,5 GHz) ab Oktober 2018 verfügbar. Für unter 600 Euro. Wir haben diesen kleinsten Threadripper-Prozessor der zweiten Generation getestet: “ Der 2920X eine sehr empfehlenswerte, vergleichsweise günstige CPU und ist ein toller Einstieg in Sachen Threadripper-Prozessoren.“

Alle Threadripper basieren auf Sockel TR 4.

Threadripper-2000-CPUs kommen in attraktiven Boxen

Die neuen Verkaufsverpackungen unterscheiden sich von denen der Vorgänger Threadripper 1000. Sie sind größer, schicker und attraktiver, wie videocardz urteilt. Der Prozessor befindet sich hinter einem durchsichtigen Sichtfenster. Der Kunde öffnet die Box von vorne und findet dann zusätzlich Werkzeuge, Aufkleber und Anleitungen.

AMD hatte auch schon neue APUs (also Desktop-CPUs mit integriertem Grafikchip) angekündigt: Ryzen 5 2400GE und Ryzen 3 2200GE.

Ryzen Pro Desktop CPUs für Unternehmensrechner: AMD hat am 7.9.2018 mitgeteilt, dass die zweite Generation der Ryzen-Pro-Desktop-Prozessoren auf Sockel AM4 verfügbar ist. Dabei handelt es sich um Ryzen 7 Pro 2700X, Ryzen 7 Pro 2700 und Ryzen 5 Pro 2600. Sie sind für den Einsatz in Rechnern im kommerziellen, unternehmensinternen und öffentlichen Sektor gedacht. Darüber hinaus kündigte AMD die Verfügbarkeit des Athlon Pro 200GE Desktop-Prozessors an. Er besitzt genauso wie die Ryzen Pro keine integrierte Vega-Grafik.

Die neuen Einsteiger-Prozessoren Athlon Desktop mit integrierter Radeon Vega-Grafik – AMD Athlon 200GE, Athlon 220GE und Athlon 240GE Prozessor – wiederum sollen für alltägliche PC-Anwender gedacht sein. Sie kombinieren die Zen-CPU- und Vega-Grafik-Architekturen in einem System-on-Chip (SOC). Die Leistung dieser Athlon-Prozessoren liegt unter der der Ryzen-Prozessoren.

Seit dem 18. September 2018 ist der AMD Athlon 200GE-Prozessor bei globalen Fachhändlern und Systemintegratoren erhältlich. Die Athlon 220GE- und 240GE-Prozessormodelle sollen laut AMD voraussichtlich im vierten Quartal 2018 auf den Markt kommen. Die Desktop-Prozessoren AMD Athlon Pro 200GE und 2nd Gen Ryzen Pro werden unter anderem in Dell-, HP- und Lenovo-Systemen erhältlich sein, abhängig von den jeweiligen Einführungsplänen der OEMs. Die Athlon-Prozssoren nutzen den Sockel AM4.

4. AMD-CPUs im Jahr 2017: Mit Ryzen (Zen 1, 14 nm) gelingt AMD das Comeback

Das Jahr 2017 war ausgesprochen erfolgreich für AMD: Die neue Prozessor-Architektur Ryzen – Ryzen CPUs für Desktop-Rechner, Ryzen Threadripper, Ryzen-Pro-Prozessoren, Ryzen Mobile und Ryzen-Desktop-APUs – mit über 20 unterschiedlichen Chips rockt mit bis zu 52 Prozent mehr Leistung gegenüber der Vorgänger-Generation. Die ewige Nummer 2 hinter Intel schrieb endlich wieder schwarze Zahlen und kann vor allem auch technisch mit ihren Produkten überzeugen.

Wir geben einen kurzen Rückblick auf die Ryzen-Prozessoren des Jahres 2017 (Zen-1-Architektur, 14-nm-Verfahren, AM4-Sockel) und liefern zu fast jedem neuen Prozessor einen Testbericht. So sehen Sie auf einen Blick, was die jeweilige Ryzen-CPU tatsächlich kann. Außerdem können Sie sich in unserem Preisvergleich über die günstigsten Angebote für Ihre Traum-CPU informieren.

Im März 2017 stellte AMD die Ryzen-Prozessoren für Desktop-Rechner vor. Den Anfang machte der Ryzen 7. Im April folgten die Ryzen-5-Desktop-Prozessoren.

Im Juni 2017 kündigte AMD die Ryzen Pro-Desktop-Prozessoren an. Sie sind für den Einsatz im professionellen Umfeld gedacht.

Im Juli komplettierte AMD dann die Ryzen Desktop-PC-Reihe mit dem Ryzen 3 . Er soll den Mainstream-Desktop-PC-Nutzer adressieren.

Den Sommermonat August nutzt AMD für die Vorstellung der Hochleistungs-CPUsRyzen Threadripper .

Im Oktober folgten die Ryzen Mobile-Prozessoren mit Radeon-Vega-Grafik für leistungsstarke Notebooks.

Der Rückblick endet mit den Ryzen Desktop-APUs im Februar 2018: Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G. Sie vereinen die leistungsstarke Radeon-Vega-Architektur mit Zen-CPU-Kernen. AMD bezeichnet vergleichsweise preiswerte CPUs mit integriertem Grafikchip für Desktop-Rechner als APU. Das APU steht für Accelerated Processing Unit. Windows-7-Nutzer aufgepasst: Die neuen AMD-APUs sind inkompatibel zu Windows 7 !

5. Codenamen für AMD-Prozessoren

Die Desktop-CPUs von 2017 heißen Summit Ridge. 2018 folgten Desktop-CPUs mit dem Codenamen Pinnacle Ridge . 2019 heißen die Desktop-CPUs dann Matisse (Ryzen 3000) und für die 2020er-Desktop-CPus kommt der Codename Vermeer zum Einsatz.

Die APUs (also Desktop-CPUs mit integrierter Vega-Grafik) trugen in der ersten Generation 2017 noch keinen Codenamen. Die 2018er-APUs auf Basis von Ryzen 2000 trugen den Codenamen Raven Ridge. Die 2019er-Generation der APUs mit Ryzen 3000 heißt Picasso und die 2020er mit Ryzen 4000 soll Renoir heißen. Vega ist wiederum die Bezeichnung für die GPUs von AMD, die 2019 von Navi abgelöst werden. Die Navi-GPUs werden erstmals durchgehend im 7-nm-Verfahren produziert, während Vega-GPUs noch im 14- und 12-nm-Verfahren gefertigt wurden. Lediglich die letzte Vega-GPU, die Radeon VII, wurde erstmals im 7-nm-Verfahren produziert.

Auf Threadripper im Jahr 2017 folgte 2018 „Threadripper 2. Generation“ und 2019 Castle Peak (AMD Ryzen Threadripper 3000 HEDT CPUs). Ab 2020 soll die Monster-CPU von AMD dann NG HEDT (Next Generation Highend Desktop) heißen.

Bei den Server-Prozessoren Epyc lauten die Codenamen folgendermaßen: 2017 Naples, 2018 Naples, 2019 Rome und 2020 Milan.

5. Codenamen für AMD-Prozessoren

Die Desktop-CPUs von 2017 heißen Summit Ridge. 2018 folgten Desktop-CPUs mit dem Codenamen Pinnacle Ridge . 2019 heißen die Desktop-CPUs dann Matisse (Ryzen 3000) und für die 2020er-Desktop-CPus kommt der Codename Vermeer zum Einsatz.

Die APUs (also Desktop-CPUs mit integrierter Vega-Grafik) trugen in der ersten Generation 2017 noch keinen Codenamen. Die 2018er-APUs auf Basis von Ryzen 2000 trugen den Codenamen Raven Ridge. Die 2019er-Generation der APUs mit Ryzen 3000 heißt Picasso und die 2020er mit Ryzen 4000 soll Renoir heißen. Vega ist wiederum die Bezeichnung für die GPUs von AMD, die 2019 von Navi abgelöst werden. Die Navi-GPUs werden erstmals durchgehend im 7-nm-Verfahren produziert, während Vega-GPUs noch im 14- und 12-nm-Verfahren gefertigt wurden. Lediglich die letzte Vega-GPU, die Radeon VII, wurde erstmals im 7-nm-Verfahren produziert.

Auf Threadripper im Jahr 2017 folgte 2018 „Threadripper 2. Generation“ und 2019 Castle Peak (AMD Ryzen Threadripper 3000 HEDT CPUs). Ab 2020 soll die Monster-CPU von AMD dann NG HEDT (Next Generation Highend Desktop) heißen.

Bei den Server-Prozessoren Epyc lauten die Codenamen folgendermaßen: 2017 Naples, 2018 Naples, 2019 Rome und 2020 Milan.