Samsung Galaxy Note 10: Gerüchte, Design, Preis, Release, Specs

Das nächste große Unpacked-Event für das Galaxy Note 10 wird wieder in New York stattfinden. Wann genau, ist auch schon bekannt. Hier finden Sie alle Details rund um das neue Samsung-Flaggschiff vor offiziellem Marktstart.

Samsung wird sein neues Galaxy Note 10 wohl wieder im Barclay Center in Brooklyn vorstellen. Dort, wo letztes Jahr im August der Vorgänger Galaxy Note 9 (Test) präsentiert wurde. Wie CNET berichtet , wird das diesjährige Unpacked Event am 7. August stattfinden. Bis zum Launch vergehen allerdings noch gut 1,5 Monate, weshalb sich Samsungs Pläne auch noch ändern können.

Jedes neue Galaxy Note kommt in der Regel mit einem sehr großen Display, einem integrierten Smart-Stylus namens S Pen und der besten Mobil-Hardware auf dem Markt. Im neuen Galaxy Note 10 wird deshalb das Beste vom Besten zusammenkommen. Sicher auch einige Verbesserungen und Neuheiten, die mit der Galaxy-S10-Serie (Test)vorgestellt wurden.

Galaxy Note 10: Mehrere Modelle

Bisher gab es vom Galaxy-Note-Modell immer nur eine Version, die sich lediglich in der Speichergröße unterschied. Jüngsten Berichten zufolge wird Samsung neben dem normalen Galaxy Note 10 auch ein Galaxy Note 10 Pro auf den Markt bringen. Teilweise ist sogar ein günstigeres Galaxy Note 10e im Gespräch. Es spricht auch einiges für eine 5G-Variante mit der Modellnummer SM-N975F.

Design und Display des Galaxy Note 10: Keine 3,5mm-Klinke mehr

Das Galaxy Note 10 soll mit einem 6,3 Zoll großen OLED-Display aufwarten, das Pro-Modell ist mit 6,75 Zoll noch einmal eine ganze Ecke größer. Die Auflösung wird QHD+ betragen, HDR10+ ist auch an Bord. Dass es zwei verschiedene Größen geben soll, bestätigt auch ein vom Leaker @UniverseIce veröffentlichtes Bild von Display-Schutzfolien . Vermutlich sind diese Folien aber noch nicht final, da sie keinen Ausschnitt für die Frontkamera zeigen. Statt einer klassischen Notch werden die Samsung-Modelle wieder auf ein Punch-Hole setzen. dabei befindet sich die Kamera-Aussparung direkt im Display. Während sie beim Galaxy S10 noch rechts im Display war, soll sie beim Galaxy Note 10 in die Mitte wandern. Das zeigen aktuelle Renderbilder von @OnLeaks/@91Mobiles . Weil Galaxy Note 10 Pro vermutlich wie das Galaxy S10+ eine Dual-Frontkamera bekommt, gehen wir davon aus, dass die Dual-Linse wieder rechts und nicht mittig platziert ist. Dort würde ein zu großes Punch-Hole eher stören als seitlich.

Laut @OnLeaks soll das Kinn nur rund 4,1 Millimeter dünn sein, knapp 0,8 Millimeter weniger als noch beim Galaxy S10. Der Rand um den Bildschirm wird also immer schmaler, wodurch die Screen-to-Body-Ratio besser steigt.

Das Gehäuse wird wohl wieder aus Glas und Aluminium bestehen. Die Pro-Version könnte sich das S10+ als Vorbild nehmen und eine Rückseite aus Keramik bekommen. Einen richtigen Kopfhörer-Anschluss wird es angeblich nicht mehr geben, wieaufgetauchte 3D-Renderings einer Schutzhülle für das Note 10 zeigen.

Note 10 mit Tasten: Während das Note 10 in einer ersten Version wohl ohne physische Tasten hätte auf den Markt kommen sollen, wird das finale Modell scheinbar mit physischen Tasten ausgestattet sein. Die erste Version hatte Samsungs Testverfahren nicht überstanden, wie @UniverseIce berichtet . Offenbar streicht Samsung aber die Bixby-Taste.

Kamera mit 5-fach optischem Zoom

Bei der Kamera-Ausstattung gibt es verschiedene Vermutungen. SamMobilebeispielsweise spricht von vier Kameras auf der Rückseite. Damit wäre es nach dem Galaxy S10 5G das zweite Samsung-Modell mit einer Quad-Kamera. Das Kamerasystem wird wahrscheinlich identisch sein. Laut Ice Universe wird Samsung aber nicht den erst kürzlich vorgestellten 64 Megapixel CMOS-Sensor verwenden.

Dass Samsung aber wie bisher auf eine Tele- und Superweitwinkel-Kamera neben der Hauptkamera einbaut, ist sehr wahrscheinlich. Wie Sie auf den Render-Bildern sehen, wird das normale Galaxy Note 10 wohl auf eine solche Triple-Cam setzen.

Die normale Galaxy Note 10-Version soll aber „nur“ auf eine Triple-Cam setzen. Wie Sie auf den Render-Bildern erkennen, soll Samsung die Position der Kamera ändern. Statt horizontal wird die Kameraeinheit vertikal wie beim Huawei P30 Pro angeordnet sein . Das ist aber nicht die einzige Ähnlichkeit zur Huawei-Konkurrenz. Samsung arbeitet an einer neuen Zoom-Linse mit Periscope-Technologie . Über Prismen wird das Licht so umgeleitet, dass Samsung den Sensor anders anordnen kann, wodurch das Kameramodul dünner, die Brennweite aber größer wird. Samsung bekommt dadurch einen 5-fach Zoom hin.

Samsung Galaxy Note 10: die Ausstattung

Samsung setzt, wie bisher, je nach Markt auf zwei verschiedene Prozessoren. Zum Einsatz kommen der Qualcomm Snapdragon 855 und der eigene Exynos 9820. Das Note 10 soll mit bis zu 12 GB RAM ausgestattet sein und ab Werk läuft Android 9. Zeitnah wird es natürlich Android 10 geben. Dank eines 45-Watt-Netzteil soll das Smartphones besonders schnell geladen werden. Der interne Speicher ist mindestens 128 GB groß, hier wird es mehrere Größen geben. Im Note 10 soll außerdem der schnellere Speicher-Standard UFS 3.0 statt 2.1 verbaut sein.

Preis und Marktstart

Samsung wird das Galaxy Note 10 voraussichtlich am 7. August 2019 vorstellen und zeitnah nach einer Vorbestellphase auf den Markt bringen. Preise sind derzeit nicht bekannt. Das Galaxy Note 9 kam ab 999 Euro auf den Markt und kostet mittlerweile nur noch – wie hier bei Amazon – um die 680 Euro. Das Note 10 wird also zum Start mindestens 1000 Euro kaufen.

Windows 10: Großes Update behebt viele Fehler

Windows 10 erhält neue Sammel-Updates mit zahlreichen Bugfixes. Außerdem bestätigt Microsoft das Schwarzer-Bildschirm-Problem.

Für nahezu alle Windows-10-Versionen sind neue kumulative Updates verfügbar. Nach dem 11. Juni liefert Microsoft damit erneut Sammel-Updates aus, mit denen, so heißt es, die Qualität des Betriebssystems gesteigert werde. Ein genauerer Blick in dieVeröffentlichungsnotizen verrät, dass es sich dabei vor allem um Bugfixes handelt. Kein Update gibt es dieses Mal für Windows 10 Mai 2019 Update (Windows 10 Version 1903).

Fehler bestätigt: Schwarzer Bildschirm beim ersten Login

In den Veröffentlichungsnotizen bestätigt Microsoft, dass es nach der Installation der jüngsten Sammel-Updates (vom 11. Juni) bei einer kleinen Anzahl von Geräten zu einem Problem kommen kann. Nach dem Login ist nur ein schwarzer Bildschirm zu sehen. Microsoft untersucht derzeit den Fehler und empfiehlt bis zur Verfügbarkeit den Rechner über Strg+Alt+Del und den Klick auf den „Ein/Aus“-Button unten rechts neu zu starten. Anschließend sollte der Desktop korrekt geladen werden.

Weitere Details zu den neuen Sammel-Updates

Die kumulativen Updates sind für folgende Windows-10-Versionen verfügbar:

KB4501371: Windows 10 Version 1809 – die Build-Nummer erhöht sich auf 17763.592

KB4503288: Windows 10 Version 1803 – die Build-Nummer erhöht sich auf 17134.858

KB4503281: Windows 10 Version 1709 – die Build-Nummer erhöht sich auf 16299.1237

KB4503289: Windows 10 Version 1703 – die Build-Nummer erhöht sich auf 15063.1897

KB4503294: Windows 10 Version 1607 – die Build-Nummer erhöht sich auf 14393.3053

Einer der behobenen Fehler sorgte etwa dafür, dass sich der Browser Edge unter bestimmten Bedingungen nicht mehr korrekt öffnen konnte. Durch einen anderen Bug konnten Applikationen über die Kommandozeile nicht gestartet werden. Außerdem wird ein Fehler im Zusammenhang mit der „Ihr Smartphone“-App behoben. Die weiteren Bugfixes betreffen unter anderem den Windows Media Player, Audio-Probleme, die Laufwerksverwaltung, Internet Explorer 11 und die Bluetooth-Treiber-Unterstützung.

Microsoft weist auch darauf hin, dass diverse Probleme in Windows 10 bekannt sind, aber erst noch mit künftigen Updates gelöst werden müssen. Probleme gibt es derzeit noch bei Dateien, die sich auf einem CSV (Cluster Shared Volume) befinden, so dass diese sich beispielsweise derzeit nicht umbenennen lassen. Bis zur Behebung der Probleme empfiehlt Microsoft, auf die Dateien mit Administrator-Rechten zuzugreifen.

Ein weiteres bekanntes Problem betrifft Nutzer, die Windows 10 in Verbindung mit dem asiatischen Sprachpaket nutzen. Hier kann der Fehler 0x800f0982 bei der Nutzung des Betriebssystems auftreten. Bis zur Lösung des Problems können Nutzer eine Neuinstallation des Sprachpakets versuchen oder den Windows-10-Rechner zurücksetzen.

Netzwerkschutz des Windows-Defenders einschalten

Der Windows Defender, der integrierte Virenschutz des Betriebssystems, kann mehr, als es den Anschein hat.

Einige seiner Funktionen sind nicht über die grafische Oberfläche erreichbar, sondern lassen sich nur über die Powershell oder die Gruppenrichtlinien aktivieren. Dazu gehört der Netzwerkschutz des Programms. Er verhindert, dass die Anwendungen des aktuellen Computers Netzwerkverbindungen zu verdächtigen Hosts aufbauen und sich dort Schadsoftware einfangen.

Damit der Netzwerkschutz aktiviert werden kann, müssen der Defender und sein Echtzeitschutz eingeschaltet sein. Rufen Sie den Gruppenrichtlinien-Editor auf, indem Sie in das Eingabefeld der Taskleiste gpedit eintippen und auf „Gruppenrichtlinie bearbeiten“ klicken.

Nacheinander klicken Sie auf „Computerkonfiguration“, „Administrative Vorlagen“, „Windows-Komponenten“, „Windows Defender Antivirus“, „Windows Defender Exploit Guard“ und „Netzwerkschutz“. Öffnen Sie dort „Benutzer- und App- Zugriff auf gefährliche Websites verhindern“ und markieren Sie die Option „Aktiviert“. Unter „Optionen“ haben Sie drei Auswahlmöglichkeiten: Die Voreinstellung ist „Deaktiviert (Standard)“ und verhindert, dass der Netzwerkschutz wirksam wird. Wenn Sie „Blockieren“ einschalten, können weder der Benutzer noch die installierten Programme auf die Websites zugreifen. Mit der Einstellung „Überwachungsmodus“ bewirken Sie, dass Windows bei einem Zugriff auf eine überwachte Website einen Vermerk in seine Protokolldateien schreibt, die Verbindung jedoch nicht verhindert. Empfohlen ist natürlich die Option „Blockieren“. Bestätigen Sie die Einstellungen mit „OK“ und lassen Sie Windows neu starten.

Windows 10: Computernamen für einfachen Netzwerkzugriff ändern

Im Netzwerk sind die verschiedenen Windows-PCs nur schwer auseinanderzuhalten. Für einen besseren Überblick empfiehlt es sich, diesen Namen gleich nach der Installation zu ändern.

Bei der Installation verpasst das Betriebssystem dem Rechner einen aus 15 Zeichen gebildeten Computernamen, unter dem er anschließend in der Netzwerkumgebung erscheint. Er setzt sich aus Teilen der Namen des Besitzers und der Organisation sowie aus mehreren nach dem Zufallsprinzip gewählten Zeichen zusammen – dann heißt ein PC zum Beispiel DESKTOP-6HA DD6R. Da bei derartigen Namen und mehreren Windows-Netzwerkrechnern schnell der Überblick verloren gehen kann, empfiehlt es sich, diesen Namen gleich nach der Installation zu ändern. Rufen Sie dazu im Startmenü die „Einstellungen“ auf und klicken Sie auf „System“. Scrollen Sie dort auf der linken Seite nach unten und markieren Sie den Eintrag „Info“. Suchen Sie dann auf der rechten Seite den Button „Diesen PC umbenennen“ und klicken Sie ihn an.

Tragen Sie im folgenden Fenster den gewünschten neuen Namen ein und klicken Sie auf „Weiter“. Nach einigen Sekunden hat Windows die neue Einstellung übernommen. Damit sie wirksam wird, müssen Sie den Rechner neu starten. Anschließend dauert es noch einige Minuten, bis die anderen Computer im Netzwerk den PC unter seiner neuen Bezeichnung anzeigen.

Achtung: Damit Windows den Namen tatsächlich ändert, ist es erforderlich, dass Sie den Computer über den Befehl „Neu starten“ im Startmenü neu booten lassen. Falls Sie ihn nur herunterfahren und anschließend wieder einschalten, bleiben die alten Einstellungen erhalten.

Microsoft Tastatur-Taste ändern, die eh keiner nutzt

Nur wenige Nutzer verwenden die Menü-Taste auf der Tastatur. Deshalb überlegt Microsoft, diese Taste neu zu belegen.

Nutzen Sie die Menü-Taste auf der Tastatur? Wenn nicht, dann willkommen im Club. Die Menü-Taste befindet sich auf der rechten Seite der Tastatur links neben der STRG-Taste und dient eigentlich dazu, schnell auf Menüs und Kontextmenüs zuzugreifen. Im Alltag wird diese Taste wohl nicht sehr häufig genutzt, weil sich ein Kontextmenü schneller über die Maus öffnen lässt.

Auch Microsoft ist der Ansicht, dass die Menü-Taste auf den Windows-Tastaturen zu wenig genutzt wird und denkt über eine Alternative nach. Wie der gewöhnlich über Microsoft-Insider gut informierte „WalkingCat“ per Tweet berichtet, hat Microsoft seine Mitarbeiter intern befragt, ob es sinnvoll wäre, die Menü-Taste auf einer Tastatur durch eine Office-Taste zu ersetzen.

Der Umfrage zufolge hat Microsoft offenbar auch schon Protoypen einer Tastatur mit Office-Taste an die befragten Mitarbeiter ausgeliefert. Der Umfrage ist zu entnehmen, dass sich über die Office-Taste einige Funktionen der Office-Suite über einen entsprechenden Hotkey schneller aufrufen lassen. Außerdem werden die Microsoft-Mitarbeiter gebeten zu erklären, wie das „Office-Tasten Erlebnis“ weiter verbessert werden könnte und um Vorschläge für weiteren sinnvolle Tastenkombinationen gebeten, wie etwa Office-Taste + S (für Share) zum Teilen eines Office-Dokuments.

AMD Epyc 7452: Server-CPU mit 32 Kernen aufgetaucht

In Benchmarks ist der erste Epyc-Prozessor auf Basis von Zen 2 aufgetaucht, der deutlich höher taktet.

Während der Marktstart für die Ryzen-3000-Generation Anfang Juli schon feststeht, hält sich AMD zu den neuen Server-Prozessoren auf Basis von Zen 2 noch bedeckt. Nicht einmal die Modellnamen der Rome getauften CPU-Generation sind bekannt. Nun tauchte in der Benchmark-Datenbank von Phoronix zeitweise ein AMD-Prozessor namens Epyc 7452 auf, der über 32 Kerne verfügt. Leider wurde der Eintrag mittlerweile gelöscht. Der Takt des Epyc 7452 steigt im Vergleich zum Epyc 7551 mit ebenfalls 32 Kernen von 2,0 auf 2,35 GHz an. Die Leistung steigt durch den höheren Takt in Verbindung mit der Zen-2-Architektur im Mittel um 44 Prozent an. Über den Stromverbrauch liegen hingegen noch keine Details vor. Allein mit dem gesteigerten Takt wäre lediglich mit einem Leistungsplus von knapp 18 Prozent zu rechnen. Die zugrundeliegende Architektur sorgt offenbar für eine weitere Leistungssteigerung.

Im Forum von Chiphell findet sich zudem ein Foto, welches den AMD Epyc mit der Modellnummer 7452 in seiner Verpackung zeigt. Die Namensgebung scheint dementsprechend zu stimmen. Nicht fest steht jedoch, wann AMD die zweite Epyc-Generation namens Rome vorstellen möchte. Gerüchteweise sollen die Server-Prozessoren über bis zu 64 Kerne verfügen. AMD spricht nur vage von einem Verkaufsstart im dritten Quartal 2019. Älteren Planungen zufolge sollten die neuen Epyc-CPUs sogar zeitgleich mit den Ryzen-3000-Chips erscheinen. Letztere werden ab dem 7. Juli im Handel angeboten.

Was bedeutet eigentlich Hardwarebeschleunigung?

Beim Starten einer neu installierten Anwendung müssen Sie zunächst eine Einstellung vornehmen, um von schnelleren Lade- oder Verarbeitungszeiten zu profitieren. Dabei begegnet Ihnen in den meisten Fällen der Begriff „Hardwarebeschleunigung“. Die Technik lässt sich zu- oder abschalten. Doch nur, wenn Sie genau wissen, was Sie damit bewirken, können Sie sie auch optimal einsetzen.

Bei der Hardwarebeschleunigung kommt es zu einer Entlastung des Prozessors (CPU), indem das System spezielle, intensive Rechenaufgaben anderen Komponenten zuweist. Denn die meisten Anwendungen steuern zunächst die CPU an und nehmen sie damit in Anspruch. Das ist in bestimmten Fällen bei manchen Programmen durchaus sinnvoll. Doch in einigen Fällen ist es von Vorteil, die CPU zu entlasten.

Eine Weiterleitung an weitere Hardware kann beispielsweise so aussehen: Bei der Aufnahme und Wiedergabe von Audioinhalten verlagert sich der L%

Windows 10: Alle Dateinamen-Erweiterungen standardmäßig anzeigen

Windows blendet Dateitypen standardmäßig aus. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das ändern und die Erweiterungen für alle Dateien sehen können.

Die Namen von Computerdateien bestehen aus zwei Teilen: dem beschreibenden Namen und dem Dateityp. Ersterer kann Ihnen mitteilen, was sich in der Datei befindet, letzterer sagt aus, welches Programm Sie für das Öffnen der Datei verwenden müssen.Juli.doc beispielsweise kann eine Zusammenfassung monatlicher Ereignisse sein, und die Erweiterung .doc weist darauf hin, dass die Datei mit Microsoft Word erstellt wurde. Und eine Erweiterung mp3 steht für eine Audiodatei, die Sie mit jedem Programm öffnen können, das mp3-Dateien verarbeitet.

Da es sich hierbei um gängige (oder bekannte) Dateitypen handelt, zeigt Windows die Endung doc oder mp3 standardmäßig nicht an, weil es die zusätzlichen Informationen für unnötig hält. So wird beispielsweise die Word-Datei nur mit dem Dateinamen Juliangezeigt. Das kann verwirrend sein, vor allem dann, wenn Sie mehrere Formatversionen des gleichen Dateinamens haben oder wenn Sie den Dateityp selber ändern möchten.

Um den Dateityp zu ändern, reicht es nämlich nicht, nur die Erweiterung für das gewünschte Dateiformat an den Dateinamen anzuhängen, Beispiel Juli > Juli.txt . Da ja die eigentliche, versteckte Datei-Erweiterung .doc ist, erhalten Sie so eine Juli.doc.txt und nicht die gewünschte Juli.txt .

Übersichtlicher wäre es also, den Dateinamen zusammen mit dem Dateityp anzeigen zu lassen. Damit die Dateinamen-Erweiterungen immer sichtbar sind, öffnen Sie den Windows-Explorer mit Windows-Taste+E und wählen die Registerkarte „Ansicht“. Setzen Sie jetzt rechts oben ein Häkchen bei „Dateinamenerweiterungen“. Das war’s.

Und so geht’s in Windows 7: Öffnen Sie den Windows-Explorer. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Organisieren“ und wählen Sie „Ordner und Suchoptionen“ aus dem Menü.

Klicken Sie anschließend in dem sich öffnenden Fenster auf die Registerkarte „Ansicht“ und scrollen Sie nach unten, bis Sie das Kontrollkästchen „Dateierweiterungen für bekannte Dateitypen ausblenden“ finden. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen und Ihre Dateinamen werden nun mit den Erweiterungen angezeigt.

Warum heißt Windows eigentlich Windows?

Windows ist das erfolgreichste Desktop-Betriebssystem der Welt. Aber woher stammt der Name? Eine Antwort.

Die Geschichte von Windows begann offiziell im Dezember 1985, als die erste Version von Windows auf den Markt kam: Windows 1.0. Abgesehen von dem seinerzeit zwei Jahre alten Mac-Betriebssystem dominierten im Jahr 1985 Kommandozeilen- und damit text-basierte Betriebssystem, die einen Aufgabe (Task) nach der anderen erledigen konnte. Windows und damit das Prinzip von einem Betriebssystem mit einem grafischen Oberfläche, kurz GUI genannt, war damals also noch relativ neu.

Als Microsoft nach einem Namen für das GUI-Betriebssystem suchte, folgte es bei allen seinen Produkten bei der Benennung einem eher minimalistischen Ansatz: Ein möglichst kurzer, aus einem Wort bestehender Name sollte für eine Produkt stehen. So entstand etwa Word, Excel oder Money. Bei GUI-Betriebssystem entschied sich Microsoft für den Namen Windows, weil alle Programme jeweils in einem Fenster, also in einem „Window“ laufen und dank Multitasking mehrere Programme gleichzeitig in mehreren Fenstern lauffähig sind: Also Windows.

Wobei das Microsoft-Betriebssystem streng genommen nie wirklich „Windows“ hieß, sondern immer „Microsoft Windows“. Und auch das hat einen Grund: Einen generischen Begriff wie „Fenster“ bzw. „Windows“ kann sich ein Unternehmen nicht einfach rechtlich sichern.

Das Prinzip, Programme in Fenstern mit Mauszeigern, Icons, etc. laufen zu lassen, hat übrigens nicht Microsoft erfunden, sondern bereits in den späten 1970er Jahren das Unternehmen Xerox. Und Microsoft war auch nicht das erste Unternehmen, das solche Fenster-GUI erfolgreich monetarisieren konnte. Hier war – wie bereits erwähnt – Applemit seinem Macintosh-Betriebssystem zwei Jahre früher dran.

Smartphone-Backup total – So bringen Sie alles in Sicherheit

Ein Backup für Android-Smartphones ist absolutes Pflichtprogramm. PC-WELT stellt Ihnen verschiedene kostenlose Tools vor und erklärt Ihnen jeweils Schritt für Schritt, wie Sie mit ihrer Hilfe Backups lokal am PC, auf dem Smartphone oder in der Cloud erstellen.

Auf dem Smartphone lagern wir viele wichtige und persönliche Informationen – darunter Kontaktdaten, SMS, Fotos, Videos, Mails und Whatsapp-Nachrichten. Umso größer ist der Ärger, wenn die Daten verloren gehen, nur weil das Smartphone gestohlen wurde, Sie es verloren haben oder die Hardware beschädigt wurde. Da ist es umso wichtiger, dass Sie Ihre Daten regelmäßig sichern! Nachfolgend stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor, ein Backup Ihrer Smartphone-Daten zu erstellen.

PC-Programme zur Datensicherung

Der Vorteil eines lokalen Backups von Ihren Smartphone-Daten auf dem heimischen PC ist der riesige verfügbare Speicher. Hinzu kommt noch der Sicherheitsgewinn durch die Lagerung der Sicherungsdatei getrennt vom Telefon. Hersteller wie unter anderem Samsung oder Sony bieten kostenlose Programme zum Download an. Alternativ können Sie aber auch zu einer herstellerunabhängigen Lösung greifen.

Backup-Tool für Samsung-Smartphones: Bei Samsung heißt diese kostenlose Software „ Samsung Smart Switch “. Mit dem Tool erstellen Sie ein Backup Ihrer Kontakte, Bilder, Musik, Anwendungen, Einstellungen, Kalendereinträge, Nachrichten, Anruflisten, Erinnerungen, Videos, Dokumente, Sprachmemos et cetera. Dafür installieren Sie die Software auf Ihrem Rechner und die kostenlose zugehörige App „Smart Switch Mobile“ auf Ihrem Android-Gerät. Verbinden Sie anschließend das Smartphone per USB-Kabel mit Ihrem Computer und öffnen Sie die soeben installierten Anwendungen auf beiden Geräten. Wischen Sie auf dem Bildschirm Ihres Mobilgeräts vom oberen Bildschirmrand nach unten und wählen Sie die Option „USB verwenden für Dateien übertragen“. Entscheiden Sie sich an Ihrem Rechner im „Smart-Switch“-Programm als Nächstes für die Option „Sicherungskopie“. Daraufhin startet die Anwendung sogleich mit der Erstellung Ihres Backups. Wenn der Vorgang beendet ist, können Sie in der PC-App über die Schaltfläche „Wiederherstellen“ die Sicherung auf Ihr Smartphone spielen. Natürlich muss das Smartphone auch hierfür mit dem Rechner via USB-Kabel verbunden sein.

Backup-Tool für Smartphones von Sony: Wenn Sie ein Gerät von Sony besitzen, stellt Ihnen der Hersteller das Programm „ Xperia Companion “ zur Verfügung. Mithilfe dieser Anwendung können Sie eine Sicherung Ihrer Kontaktdaten, Anrufprotokolle, SMS, Kalendereinträge, Einstellungen und Lesezeichen, Fotos, Videos sowie Musik erstellen. Um ein Backup zu erstellen, verbinden Sie Ihr Smartphone mithilfe eines USB-Kabels mit dem Computer und entsperren den Bildschirm. Stellen Sie bitte auch hier sicher, dass der Modus „Dateien übertragen“ aktiviert ist. Klicken Sie dann in der PC-Software auf dem Hauptbildschirm auf die Option „Sicherung“. Befolgen Sie die angezeigten Schritte. Wenn Sie die Sicherung später auf Ihrem Smartphone wiederherstellen möchten, müssen Sie Ihr Smartphone wieder mit dem PC verbinden, den „Xperia Companion“ starten und die Option „Wiederherstellen“ anwählen. Entscheiden Sie sich für die richtige Sicherungsdatei, klicken Sie auf „Weiter“ und befolgen Sie die geforderten weiteren Schritte.

Universaltool für alle Android-Smartphones: Eine Alternative für die Besitzer von Android-Smartphones anderer Hersteller ist die Freeware Myphone Explorer . Dieses Programm ist herstellerunabhängig und mit so gut wie allen Android-Smartphones kompatibel. Myphone Explorer erstellt Backups von Handydaten sowie Apps und Einstellungen. Nachdem Sie das Tool auf Ihren PC heruntergeladen, installiert und gestartet haben, müssen Sie eine Verbindung zu Ihrem Smartphone herstellen. Das geht auf dreierlei Weise vonstatten. Am einfachsten ist die Verbindung über WLAN. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass sich Rechner und Smartphone im selben Netzwerk befinden und außerdem der Myphone Explorer Client auf dem Smartphone installiert und gestartet ist. Über „Datei –› Verbinden“ stellen Sie danach im PC-Programm die WLAN-Verbindung her. Sollte dies fehlschlagen, öffnen Sie „Datei –› Einstellungen –› Verbindung“, wählen dort die Option „Fixe IP-Adresse“ und geben daneben die IP-Adresse ein, die der Myphone Explorer Client“ anzeigt. Nach einem Klick auf „Ok“ und erneut auf „Datei –› Verbinden“ sollte es klappen.

Falls nicht, können Sie die Verbindung auch per USB-Kabel herstellen. Dazu muss die USB-Debugging-Funktion aktiviert sein. Diese finden Sie in den Entwickleroptionen Ihres Smartphones. Außerdem müssen Sie einen ADB-Treiber auf Ihrem PC installieren. Eine Liste möglicher Treiber für verschiedene Geräte inklusive der Downloadlinks finden Sie auf der Seite des Anbieters bei dem Punkt „Verbindung via USB Kabel herstellen“. Falls Ihr PC oder Ihr Notebook über Bluetooth verfügt, können Sie alternativ auch darüber eine Verbindung herstellen. Nachdem die Verbindung steht, klicken Sie oben auf den Reiter „Extras“ und anschließend auf „Sicherung erstellen“. Geben Sie der Backup-Datei einen passenden Namen und speichern Sie sie an einem passenden Ort auf Ihrem PC.

Um die Sicherungskopie später wieder auf Ihr Smartphone zu übertragen, stellen Sie erneut eine Verbindung mit dem Rechner her und gelangen dann im Myphone Explorer über „Extras“ zu der Option „Sicherung wiederherstellen“. Hier müssen Sie nunmehr die vorher erstellte Backup-Datei auswählen und die Aktion bestätigen.

Backup auf dem Smartphone

Ein Backup des Android-Smartphones mithilfe des PCs zu erstellen, ist etwas umständlich. Deutlich unkomplizierter ist die Sicherung Ihrer Daten direkt auf dem Handy. Hierbei leisten Ihnen zahlreiche Apps aus dem Google Play Store gute Dienste.

My Backup: Übersichtlich und leicht zu bedienen ist dabei das in der Basisversion kostenlose „ My Backup “ von Anbieter Rerware, LLC. Sicherungen von Anwendungen, Medien sowie persönlichen Daten werden auf der SD-Karte oder dem internen Speicher abgelegt. In der Basisversion werden allerdings nur die installierten Apps selbst gesichert, persönliche Einstellungen gehen verloren. Installieren Sie hierfür die App auf Ihrem Smartphone, öffnen Sie diese und tippen Sie auf den Eintrag „New Backup“. Wählen Sie dann entweder die Option „Anwendungen & Media“ oder „Daten“ und im Anschluss daran den Punkt „Lokal (mnt/sdcard)“. Im nachfolgenden Schritt markieren Sie alle gewünschten Datenarten, die Sie sichern wollen, und bestätigen die Aktion per „ok“. Geben Sie der Backup-Datei jetzt einen passenden Namen und tippen Sie nochmal auf „ok“. Unter der Schaltfläche „Meine Backups“ in der App finden Sie nun die erstellte Sicherungsdatei, die Sie ganz einfach wiederherstellen können.

Titanium Backup: Wesentlich mehr Möglichkeiten bietet da Titanium Backup . Die Anwendung benötigt dazu allerdings Root-Zugriff. Neben den Anwendungen und Daten sichert die App auch Systemeinstellungen sowie die persönlichen Einstellungen jeder einzelnen App. Auf diese Weise werden auch Spielstände vor Datenverlust bewahrt. Sämtliche Daten wandern hierbei zuerst einmal auf die SD-Karte des Smartphones, sofern vorhanden. Ansonsten wird das Backup auf dem internen Speicher Ihres Smartphones abgelegt.

Um ein neues Backup Ihrer Daten zu erstellen, installieren Sie die Anwendung auf Ihrem gerooteten Androiden. Tippen Sie daraufhin oben rechts auf den Punkt „Menü“ und dann unter „Allgemein“ auf den Eintrag „Stapelaktionen“. Um alle installierten Apps inklusive Daten sowie die Systemdaten Ihres Smartphones zu sichern, entscheiden Sie sich unter „Sicherung“ für die Option „Alle Benutzeranw. + Systemdaten sichern“ und berühren links daneben die Schaltfläche „Los“. Starten Sie die Erstellung des Backups über den kleinen grünen Haken rechts oben im Bildschirm. Damit die Daten der Sicherung stets aktuell bleiben, setzen Sie unter dem Reiter „Zeitpläne“ in der App bei den Optionen „Sicherungen bei geänderten Daten erneuern“ wie auch bei „Alle neuen & aktualisierten Apps sicher“ einen Haken. Die Intervalle sowie Uhrzeiten lassen sich sodann über die Schaltfläche „Bearbeiten“ nach Ihren Wünschen anpassen. Wenn Sie die Sicherung auf Ihrem Smartphone wiederherstellen wollen, öffnen Sie wiederum zuerst das Menü, tippen erneut auf „Stapelaktionen“, scrollen zum Bereich „Wiederherstellen“ und entscheiden sich jetzt für die Option „Fehlende Apps & alle Systemdaten wiederherstellen“.

Android-Backup in der Cloud

Der interne Speicher des Telefons ist aus naheliegenden Gründen die schlechteste Wahl für ein Backup. Sehr viel nützlicher ist da eine Sicherung Ihrer Daten in der Cloud. Am einfachsten können Sie mithilfe Ihres Google-Kontos Ihre wichtigen Daten in der Google-Drive-Cloud sichern. Hier ist ein Backup Ihrer Apps- und App-Daten, Ihrer Anruflisten, Kontakte, Geräteeinstellungen einschließlich der Passwörter und Berechtigungen sowie Ihrer SMS möglich. Um die Sicherung Ihrer Daten in Google Drive zu aktivieren, öffnen Sie bitte die Einstellungen-App auf Ihrem Smartphone und folgen dem Pfad „Google –› Sicherung“. Aktivieren Sie den Schieberegler nun bei der Option „In Google Drive sichern“.

Zusätzlich ist es möglich, ein Backup Ihrer Fotos und Videos in der Google-Cloud abzulegen. Unbegrenzten Speicherplatz bietet Google Ihnen allerdings lediglich, wenn Sie sich dazu bereit erklären, die Bilder herunterskalieren zu lassen (Option „Hohe Qualität“). Wenn Sie die Bilder in Originalgröße sichern möchten, so kostet Sie das Google-Drive-Speicher.

Um ein Backup Ihrer Fotos und Videos in die Google-Cloud zu laden, brauchen Sie nur die Google-Foto-App auf Ihrem Handy einrichten, falls diese bislang noch nicht auf Ihrem Smartphone vorinstalliert sein sollte. Wenn Sie die Applikation im Anschluss daran zum ersten Mal öffnen, gewähren Sie ihr außerdem noch die geforderten Zugriffsrechte. Im nächsten Schritt schlägt diese Ihnen die Option „Back up & Sync“ vor. Lassen Sie hier den Schieberegler aktiviert. Nun speichert die App automatisch Ihre aufgenommenen Fotos und Videos in der Cloud.

Um Ihre gesicherten Einstellungen und Daten wiederherzustellen, müssen Sie lediglich Ihr gesichertes Google-Konto auf Ihrem Smartphone erneut einrichten und sich mit Ihren Zugangsdaten anmelden.

Whatsapp-Nachrichten sichern

Der Whatsapp-Verlauf auf Ihrem Android-Handy wird jede Nacht um etwa 2 Uhr lokal auf Ihrem Handy gesichert. Zusätzlich können Sie die Chats auf Google Drive in der Cloud sichern. Der Vorteil: Sie können das Backup mit Ihrem gesamten Chatverlauf auf jedem Android-Handy wiederherstellen, auf dem Sie dieselbe Telefonnummer und dasselbe Google-Konto verwenden. Hierfür müssen Sie die Backup-Funktion in Whatsapp aktivieren. Öffnen Sie dazu die App auf Ihrem Android-Smartphone. Tippen Sie daraufhin auf die Menütaste (3 Punkte) und wählen Sie „Einstellungen –› Chats –› Chat- Backup“. Tippen Sie auf „auf Google Drive sichern“ und wählen Sie aus, wie häufig Ihr Chatverlauf gesichert werden soll. Über den Button „Sichern“ können Sie jederzeit manuell ein Backup erstellen. Wählen Sie dann Ihr entsprechendes Google-Konto aus.

Um ein Backup Ihrer Whatsapp-Chatverläufe wiederherzustellen, müssen Sie lediglich die App erneut auf Ihrem Smartphone installieren und einrichten. Whatsapp bietet Ihnen nun an, Ihre Chats und Medien vom Backup wiederherzustellen, nachdem Sie Ihre Nummer verifiziert haben.