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Das neue Macbook Pro 13-Zoll ist erschienen, geboten werden eine neue Tastatur und schnellere Prozessoren.

Überraschend hat Apple diesen Montag ein neues Macbook Pro präsentiert. Das neue Macbook Pro 13-Zoll erhält als wichtige Neuerung die von Macbook Pro 16-Zoll und Macbook Air bekannte Scherentastatur und weitere Verbesserungen. Abgesehen von der neuen Tastatur gleicht es optisch der Vorgängergeneration, zusätzlich zum neuen Magic Keyboard bekam es aber auch neue Prozessoren. Allerdings gilt dies nur für die teureren Modelle der Serie: Apple trennt nämlich weiterhin die Macbook Pro in zwei Serien auf. Die Einstiegsmodelle bieten weiterhin nur CPUs der 8. Generation. Beide erhalten die neue Scheren-Tastatur, die günstigeren aber langsamere CPUs und nur zwei Thunderbolt-Anschlüsse.

Die Top-Modelle erhalten Quad-Core-Prozessoren von Intels zehnter Generation, die vor allem bessere Grafikleistung bieten sollen. Gegenüber der Vorgängergeneration soll die Grafikleistung der Iris Graphics um bis zu 80 Prozent gestiegen sein, erstmals wird von den Top-Modellen auch Apples neuer 6K-Display unterstützt. Neu ist ebenso schnellerer Arbeitsspeicher mit 3733 MHz. Erstmals können 32 GB Speicher bestellt werden, Standardausstattung sind jetzt 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher. Das kleinste Modell der Einstiegsserie bietet 256 GB Speicher und 8 GB RAM.

Wie beim Vorgänger beträgt das Gewicht 1,36 kg, die Farben Silber und Spacegrau stehen zur Wahl. Geboten werden außerdem der T2-Chip, ein Display mit 500 Nits Helligkeit und Unterstützung des P3-Farbraums. True Tone wird unterstützt.

Erhältlich ist das neue Macbook Pro zu Preisen ab 1499 Euro, dafür erhält man einen 1,4-GHz Quadcore i5, 8 GB RAM und 256 GB RAM. Das Einstiegsmodell der Top-Linie mit vier Thunderbolt-Ports kostet 2129 Euro und bietet einen 2,0 GHz Quadcore i5, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Die Einstiegsmodelle sind über den Apple Store ab 7. Mai verfügbar, die Top-Modelle ab 13. Mai.

Was dem neuen Macbook noch fehlt

Genug ist nicht genug: An der gestrigen Veröffentlichung des Macbook Pro 13“ war allenfalls der Wochentag ein wenig überraschend, montags bringt Apple eher selten neue Hardware. Aber dass auch das kleine Pro eine Renovierung bekommen würde, ahnte man an sich seit November, als das 16-Zoll-Macbook-Pro auf der Bildfläche erschien. Wie der große Bruder bekommt nun auch die kleinere Ausgabe die Scherentastatur mit mehr Tastenhub, mehr RAM, den doppelten SSD-Speicher zum Einstieg und bei den höheren Modellen sogar Core-Chips der zehnten Generation wie das Macbook Air aus dem März – das Macbook Pro 16“ rechnet noch mit CPUs der neunten Generation. Auch die Grafik wurde besser, aber schon sind wir bei den Kritikpunkten, wie sie Michael Simon aufführt: Der Bildschirm ist der gleiche geblieben, die Rahmen wurden nicht dünner und somit wuchs das 13,3 Zoll in der Diagonale fassende Macbook Pro nicht auf die erwarteten 14 Zoll. Das High-End-Hi-Fi-System des 16-Zöllers, das vermutlich nur Neil Young nicht als hochwertig bezeichnet, fehlt dem kleinen Macbook Pro. An der Akkulaufzeit hat Apple leider auch nicht gedreht – es bleibt bei zwei USB-C-Ports bei den Einstiegsmodellen, die auch weiter mit Core-Chips der achten Generation auskommen müssen. Mehr gibt es erst ab 2.129 Euro, was zum letzten und vielleicht entscheidenden Kritikpunkt führt: Der Preis. Denn der ist weiterhin hoch, vielleicht viel zu hoch. Aber das ist eine alte und immer wieder kehrende Kritik an Apple.